Veganes und laktosefreies Restaurant Kopps Berlin Mitte

Wir haben das Kopps in einem Video-Beitrag gesehen und wurden neugierig. Vom Koch Björn Moschinski gibt es auch das veganes Kochbuch: Vegan kochen für alle.

Das Konzept: Frühstück, kleine Mittags- und Abendkarte, Bio-Getränke, Kräuter aus Brandenburg, fairtrade-Kaffee, ein paar Kuchen und Desserts.
Es gibt Mittagsmenüs mit wahlweise Suppe oder Dessert, Hauptspeise und einem Glas Wasser für faire 8,50 Euro. Davon wird man gut satt!

Wir wollten einfach wissen, was dran ist an dem so gut bewerteten Kopps…gesagt, getan, gegen 16 Uhr liefen wir auf. Sehr schöne Atmosphäre, toller Fußboden, tolles Design, klassisch, edel, dezent und doch kreativ (alte farbige Holztüren an der Decke habe ich bisher noch nie gesehen).

Was etwas negativ aufgefallen ist, waren die Bedienungen. Diese schienen etwas unsicher, und wir mussten öfter einmal wild winken, um auf uns aufmerksam zu machen. Und das, obwohl wir in der nachmittäglichen Flaute zeitweise die einzigen Gäste waren. Schade eigentlich!

Aber nun zum Essen:
Als Appetizer gab es ein Brotkörbchen mit einer Creme, die an eine Curry-Majonnaise erinnerte, wie ein Eiersalat in etwa, definitiv sehr gut! Das Brot war frisch und knackig und hat uns beiden sehr gut geschmeckt.
Zur Vorspeise gabs teils Salat, teils Brokkoli-Creme-Suppe. Der Salat war nicht spektakulär, aber frisch und gut, die Suppe war sehr würzig und schmackhaft.
Dann gab es kalte Rote-Beete-Ravioli mit Fenchelsalat und einem Feigendipp. Mensch, wirklich eine Überraschung! Ein außergewöhnliches Gericht, das wunderschön präsentiert wurde. Außerdem war es gut gewürzt, der Fenchelsalat war dezent und frisch, WOW!


Das Chili mit Reis war eine Riesenportion! Ein bisschen mehr Schärfe hätte es aus meiner Sicht vertragen können, aber sonst eine extrem leckere Angelegenheit. Ich könnte das in jedem Fall öfter essen!
Eigentlich war geplant, einen Kuchen oder das Mousse au chocolat zu testen, aber in meinem Magen war absolut kein Platz mehr. Es wäre sicher spannend gewesen, das Mousse zu testen, das ohne Eier und Sahne auskommt.
Was kann ich sagen: ich als Laktose-Intolerante finde es großartig, dass ich die Bedienung nicht fragen muss, was drin ist, sondern einfach entspannt schlemmen kann. Merci dafür!
Und: es ist ein gutes Restaurant mit stimmiger Atmosphäre, das seiner großen nicht-veganen Konkurrenz in nichts nachsteht!

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