Erster Döner Deutschlands aus NEULAND-Fleisch

Wo gibt’s den? In Berlin bei Meraba!

Es ist tatsächlich wahr, perfekt eingebettet zwischen Viv und Bio Company greift der selbsternannte „Dönermann“ die umweltbewusste Kundschaft ab. Daneben findet sich übrigens auch noch eine NEULAND-Currybude (Curry 32, da soll es auch Tofuburger geben!).
Mein Mann und ich lieben zwar Falafel, aber nach 2 Jahren Komplett-Verzicht auf Döner haben wir echt große Augen und einen wässrigen Mund bekommen!

Meraba Neuland Döner
Der Dönerspieß wird nach Aussage von Meraba jeden Tag frisch zubereitet und besteht aus Kalb- bzw. Rindfleisch. Das stammt von der NEULAND-Metzgerei Klaus Gerlach gegenüber. Was soll man sagen? Man schmeckt mit jedem Bissen die Fleischqualität, es schmeckt anders als die gängigen Döner, die man kennt, das Fleisch ist saftig und gut. Für die gute Fleischqualität muss ein Euro mehr berechnet werden, mit 4 Euro für einen Döner im Brot ist man aber gut dabei. Das Brot ist sehr knackig und man hat besonders viele Soßen zur Auswahl, z.B. Sesamsoße oder Currysoße…auch mal was anderes.
Der Dönerteller kostet 9 Euro, allerdings habe ich noch nie so einen großen Dönerteller gesehen. Ich glaube, da war so viel Fleisch drauf, wie ich im letzten Jahr gegessen habe 😉 Unter dem Fleisch versteckten sich dann auch die Pommes und eine sehr gute scharfe Soße.

Der „Dönermann“ war richtig nett und lustig, man hatte das Gefühl, dass er einfach zufrieden ist mit dem, was er tut.
Neben dem Neuland Döner gibt es seit neuestem Pizza und natürlich auch für Vegetarier Gemüse-Döner, Falafel oder Hallumi-Teller, außerdem gibt es noch Mittagsgerichte wie gefüllte Aubergine oder Türkische Linsensuppe.

Der Laden befindet sich in der Greifswalder Straße 32/Ecke Hufelandstraße am Prenz’lberg. Es gibt keine Website, dafür aber ein lustiges Meraba-Video.

Meine Wertung:

Was ist Neuland-Fleisch und wo kriege ich es?

Bestimmt haben einige schon den Begriff NEULAND-Fleisch gehört, können aber vielleicht nicht so viel mit dieser Bezeichnung anfangen. In vielen Städten wie Berlin oder Köln boomen Burger-Läden und andere Restaurants, die NEULAND anbieten. Natürlich häufen sich die Fragen: Was ist der Unterschied zu einem Bio-Siegel oder was genau grenzt NEULAND von bekannten Siegeln wie Bioland, Naturland oder demeter ab?

Neuland Fleisch

Wer Vergleiche sucht, kann eine sehr gute Übersicht der Lebensmittel-Siegel im Spiegel finden. Da Neuland in vielen Listen nicht vertreten ist, gibt es hier noch einen Siegel-Vergleich vom Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland.

Die wichtigsten Aspekte:

Der Fokus liegt bei NEULAND-Fleisch auf artgerechter und umweltschonender Tierhaltung. Der biologische und ökologische Aspekt ist nicht ganz so stark vertreten wie bei anderen Bio-Siegeln, durch die umweltschonende Tierhaltung aber größtenteils impliziert. Kurze Transportwege, keine Importe von Futtermitteln und keine Verwendung von Gentechnik tragen deshalb ebenso zu einer besonders guten Öko-Bilanz bei.
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Bio/Neuland-Restaurant „Frittiersalon“ in Berlin-Friedrichshain

Ich liebe diesen Laden!

Der Frittiersalon liegt im Herzen von Berlin-Friedrichshain. Obwohl es eher eine kleine Bude mit ein paar Tischen ist, ist hier die Atmosphäre ganz nett. Besonders im Sommer kann man super an der Bierbank draußen sitzen und beim Essen die Passanten beobachten. Allerdings ist hier Platz Mangelware, denn der Laden ist meistens gut voll! Deshalb kann es je nach Uhrzeit auch mal dauern. Man wird dann laut ausgerufen, was oft lustig sein kann, wenn die ganze Meute draußen sitzt/steht und nicht hört wie 10 Mal bis zur Heiserkeit „Diiiieter“ gebrüllt wird.

Aber es soll ja erst einmal ums Essen gehen. Ich war schön öfters da und die Qualität war immer gut! Ich habe verschiedene Burger (Holzfäller, Bacon, Texas) probiert und LIEBE sie, saftig, reichhaltig, megalecker. Auch über die Soßen kann ich nur Gutes sagen.
Es gibt ein paar vegetarische Burger oder auch eine Veggie-Curywurst.
Der Rest besteht aus Neuland-Rindfleisch, das für besonders artgerechte und umweltschonende Haltung steht.

Alle Soßen und die Pommes sind selbst gemacht. Laut Homepage werden keine Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen verwendet.
Ich persönlich (und auch einige Freunde) finden die Kartoffelecken nicht so gut. Ich habe den Eindruck, dass die oft nicht ganz gar sind….aber die Pommes sind 1a.

Laktosefrei sind die Sachen aber explizit nicht. Ich habe aber einmal wegen des Brots und der Frikadelle nachgefragt und mir wurde gesagt, dass außer dem Käse nichts Vergleichbares drin sei. Ich befürchte aber, dass in den Burger-Brötchen durchaus Milch enthalten sein könnte. Ich habe trotz der Info vorsichtshalber immer eine Lactase-Tabelette genommen, also werde ich es wohl nie ganz sicher wissen.
Auch die selbstgemachten Limos waren bisher immer sehr gut.
Die Leute hinter dem Tresen sind außerdem immer richtig nett.

Was soll ich sagen: ich liebe den Laden! Bei Burger-Schmacht die beste Adresse!

Meine Wertung: