Afrikanisches Restaurant „Massai“ in Berlin-Prenzlauer Berg

Nein, es ist nicht per se ein vegetarisches Restaurant und auch nicht laktosefrei.
ABER es ist so unglaublich toll, dass ich es einfach vorstellen muss, denn es gibt mehrere geniale vegetarische Gerichte auf der Karte, die traumhaft sind. Ich war schon mehrere Male dort (und habe dort auch immer nur vegetarisch gegessen) und bin immer wieder begeistert. Auf meine Nachfrage hin, ob Milchprodukte enthalten sind, wurde immer in der Küche nachgefragt und verneint. Angesichts der Gerichte kann ich mir auch kaum vorstellen, dass sich Milch in die Hauptgerichte verirrt. Außerdem sind in Nordafrika 60-80 Prozent der Menschen laktoseintolerant, in Südafrika sogar 80-100 Prozent, was für eine milchfreie Küche spricht.

Es gibt ein tolles Veggie-Menü mit Kochbananen, einem irrsinnig leckeren Spinat (dafür würde ich fast morden!), Reis oder Fufu (ein Maniok-Brei in fester Form, sehr gut!), Gemüse, Mangosoße etc. Wer das Menü (inkl. Suppe) nicht möchte, kann auch andere vegetarische Gerichte nehmen, die aus ähnlichen Köstlichkeiten bestehen. Die Vorspeise vegetarische Teigtaschen kann ich auch nur empfehlen.
Bis auf die Teigtaschen müssten meines Erachtens auch die vegetarischen Gerichte komplette vegan sein. Ich bin nicht ganz sicher, vielleicht müsste man das bei Interesse noch einmal erfragen.
Die Getränke sind recht teuer, aber die Cocktails sind preislich ok und gut.

Die Atmosphäre ist wunderschön! Insbesondere der vordere Teil ist wahnsinnig gemütlich, alles ist in indirektem Licht gehalten, mit afrikanischen Möbeln eingerichtet und mit schönen Details versehen, kleine Öllampen stehen auf dem Tisch. Wunderschön für das erste Date oder den Jahrestag, eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants in Berlin.

Link zum Massai

Meine Wertung:

Natural Energy, laktosefreier Erdbeere-Cranberry Riegel von PowerBar

Das ist ein richtiger Power-Riegel. Alles drin, was satt macht und gesund ist, von Haferflocken bis Cranberries. Etwas klebrig vielleicht, aber das sind die meisten Müsliriegel. Insofern also nicht unbedingt ausschlaggebend für einen Punktabzug. Geschmacklich ist der Riegel auch sehr lecker und eine absolut tolle Alternative zu den anderen Müsliriegeln, die wir nicht essen können. Einige der wenigen PowerBar-Riegel ohne Laktose. Es müsste noch 1-2 andere Sorten geben (mit Kakao), dieser hier war aber der beste, da er durch die Cranberries leicht fruchtg wird.

 

 

Gefunden bei dm

Meine Wertung:

Gemüselasagne – fettarm und gesund

Als erstes sei gesagt: ein festes Rezept mit verbindlichen Gramm-Angaben gibts hier nicht. Denn wir verändern die Lasagne immer wieder, je nachdem, was sich im Kühlschrank befindet. Seid kreativ und traut euch, etwas auszuprobieren. Hier sollen nur Richtwerte der Mengen und Gemüsesorten angegeben werden.

Wenn man Gemüsesoße kocht, lohnt es sich, einen großen Topf vorzubereiten, also eine größere Menge als unten angegeben. Die nicht verwendete Soße kann man super einfrieren und für die nächste Lasagne verwenden oder zu Reis, Nudeln oder Kartoffeln essen. Wenn man genug Geschirr und Platz in der Gefriertruhe hat, kann man auch 2 Lasagneformen bestücken und die zweite Lasagneform mit vorbereiteter Lasagne komplett einfrieren (wenn die Form das verträgt).

Lasagne für etwa 4 Personen:

Für die Bechamelsoße:
ca. 10-20g laktosefreie Butter
ca. 2-3 EL Mehl
ca. 200 ml Milch (laktosefrei, Fettgehalt egal)
Muskatnuss gerieben, Pfeffer, Salz

Für die Gemüsesoße:
Gemüse nach Geschmack, gut passen z.B.
1-2 Zwiebeln oder 4 Frühlingszwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
1 Aubergine
2-3 Karotten
1 Zucchini
1/2 Brokkoli
1 Paprika
3-5 Pilze (z.B. frische Champignons, keine Dosenpilze!)
1/2 Stange Lauch
500g frischer Spinat oder Mangold (am besten frisch, TK geht aber auch, dann aber nur ein paar Flocken)
1-2 Dosen Tomaten (in der Soße viel aromatischer als frische!)
1-2 EL Tomatenmark

nach Bedarf ca. 250g Bio-Hackfleisch (Rindfleisch weil fettarmer) oder Tofu-Hack (ist aber auch nur als reine Gemüselasagne extrem lecker)
ggf. ca. 100g Schafskäse (laktosefreier Feta)
Rotwein
Pfeffer, Salz, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Majoran (am besten alles frisch, aber zur Not auch getrocknete Gewürze), etwas Zucker, etwas Chili oder Sambal Olek
etwas Öl (zum Anbraten z.B. Sonnenblumenöl)

außerdem: Parmesan am Stück (etwa 100g)
Lasagneplatten (ohne Vorkochen)

Los geht’s!
Gemüsesoße
Je nach Menge einen großen Topf nehmen oder beim Anbraten mit einer weiteren Pfanne arbeiten, um Platzprobleme zu vermeiden.
Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, das restliche Gemüse waschen, nach Bedarf schälen und in kleine Stücke bzw. Ringe schneiden (z.B. Lauch, Frühlingszwiebeln).
Zwiebeln und Knoblauch mit etwas Öl anschwitzen. Nicht zu dunkel werden lassen, deshalb Hitze nach kurzer Zeit etwas zurücknehmen. Wenn die Zwiebeln und der Knoblauch glasig sind, diese an den Topf-/Pfannenrand schieben, damit sie nicht schwarz werden (oder kurz aus der Pfanne nehmen).

Bei der Fleischversion: Hackfleisch in den Topf geben und scharf anbraten. Wenn es langsam Farbe annimmt, mit etwas Pfeffer, Salz, Thymian, Majoran und Rosmarin würzen. Je nach Größe des Topfes ggf. herausnehmen, um Platz zu schaffen.

Aubergine anbraten (sonst wird sie etwas knatschig), bei Bedarf noch etwas mehr Öl zugeben, bis sie schön braun wird. Tomatenmark zugeben und bei starker Hitze kräftig mit anschwitzen (das sorgt dafür, dass es nicht bitter wird), Zwiebeln (und Fleisch) wieder mit dazugeben, und wenn das Tomatenmark kurz angeröstet wurde, mit Rotwein (ca. 200-300 ml) ablöschen. Kurz aufkochen lassen.
Danach nach der Garzeit des Gemüses das Gemüse nach und nach zufügen. Erst Karotten, dann Zucchini und Brokkoli, Pilze, Paprika, Lauch oder auch die zerkleinerten Stiele des Mangold (noch nicht die Blätter, da sie eine sehr kurze Garzeit haben!). Dosentomaten zugeben, würzen und alles erst einmal etwa 20 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen. Wenn das Gemüse gar ist, Mangold-oder Spinatblätter zufügen. Mit Rosmarin, Thymian, Majoran, Basilikum, Pfeffer, Salz abschmecken, etwas Chili oder Sambal Olek bis zur gewünschten Schärfe hinzugeben, bei Bedarf auch etwas Paprika edelsüß. Ich gebe immer noch etwas Zucker hinzu. Zur Seite stellen.

Bechamelsoße:
In einem kleinen Topf Butter erhitzen. Wenn sie weich ist, das Mehl dazu geben und sofort mit einem Schneebesen permanent rühren. Einen Schuss Milch zugeben und weiter rühren. Am Anfang ist die Masse recht klumpig und klebrig. Nach und nach immer kleine Mengen Milch zugeben und weiter rühren, bis die Bechamelsoße schön sämig ist. Mit etwas Muskatnuss (Achtung! Nicht zu viel!), Pfeffer und Salz abschmecken. Zur Seite stellen.

Ofen vorheizen (Umluft etwa 180 Grad)

Lasagneform etwas mit Butter einfetten. Eine Schicht Gemüsesoße einfüllen, nach Bedarf mit etwas zerbröselten Schafskäse bestreuen. Ein paar Löffel Bechamelsoße darüber geben. Eine Schicht Lasagneplatten darüber geben. Wiederholen. Auf diese Weise die Lasagne schichten. Auf die letzte Schicht noch ein paar Löffel Bechamelsoße geben und mit geriebenen Parmesan bestreuen. Mit Alufolie abdecken und etwa 20-30 Minuten in den Ofen geben (man kann zwischendurch mal mit einem spitzen Messer einstechen und schauen, ob die Nudeln weich sind). Wenn die Garzeit erreicht ist, Alufolie wegnehmen und die Lasage für etwa weitere 5 Minuten auf oberster Schiene im Ofen direkt unter den Grill einschieben, sodass die oberste Platte und der Käse schön knusprig wird. Dazu passt ein grüner Salat.

Guten Appetit!

Vegetarisch-veganer Online-Shop

O-la-la, heute bin ich über einen tollen Shop gestolpert. Er nennt sich alles-vegetarisch.de, aber eigentlich ist das schwer untertrieben, denn es ist alles 100% pflanzlich/vegan und somit auch laktosefrei!!

Also das reinste Shopping-Paradies für Laktose-Intolerante, Veganer und Vegetarier!
Die Auswahl ist riesig, von Fertigprodukten, Aufstrich, Pudding, Teigwaren, Grillgut, Sahne, Müsli über Tierfutter bis hin zu Käse und diversen Sparsets ist alles dabei. Die Produkte gibt es von zahlreichen Herstellern, mit dabei auch vieles in Bioqualität. Wirklich ein überraschend großes Angebot!
Das Unternehmen gibt es bereits seit 2001, und es hat sich wirklich an alle Shopping-Neuheiten angepasst, denn sogar Punktesammeln kann man mit den Waren.
Die Versandkosten betragen bis zu einem Bestellwert von 49 Euro recht faire 4,90 Euro, Bestellungen über 49 Euro sind innerhalb von Deutschland versandkostenfrei.
Dieser Shop ist definitiv eine Überlegung wert!

Vegetarische Maultaschen von Bürger

Achtung: wer absolut gar kein Laktose verträgt, könnte evtl Probleme kriegen, da 6% Gouda in den Maultaschen enthalten sind. Da aber die meisten Goudasorten (besonders alter Gouda) weniger als 0,1 g Laktose auf 100 g Käse enthält, gilt er offiziell als laktosefrei.

Ich vertrage die Maultaschen einwandfrei und freue mich immer drüber, wenn ich für die faulen Tage zwischendurch auch mal was Schnelles zaubern kann. Ich koche die Maultaschen erst in Brühe und brate sie dann in der Pfanne scharf an, sodass sie schön knusprig sind. Mir sind sie ein bisschen zu „grün“, damit meine ich, dass ich den Spinat-Mangold-Anteil etwas zu hoch finde. Ansonsten aber ganz lecker und schon eine kleine Portion macht sehr satt.

Gefunden bei Edeka

Meine Wertung:

Laktosefreie Trüffel Zartbitter von Alnatura

WOW!
Zufällig gesehen, in den Einkaufskorb geschmissen und direkt probiert. WOW.
Wirklich lecker! Dunkle Schokolade, aber alles so zart, dass die Trüffel fast auf der Zunge zergehen. Außen Zartbitter, innen eine samtige „Füllung“, einfach gut. Bis jetzt eine der leckersten laktosefreien Süßigkeiten, die ich bisher probiert habe. Auf jeden Fall etwas für den feinen Gaumen, die Trüffel könnte man auch der Schicki-Micki-Tante mit gutem Gewissen vorsetzen. Bio ist es auch noch! Volle Punktzahl!

Gefunden bei Alnatura und bei dm

Meine Wertung:

Laktosefreie Chocolate Cookies von Alnatura

Naaaaa-jaaaaaaaa…
Ich habe mehr erwartet. Alnatura zum Trotze, deren Produkte ich sehr liebe, kann ich den Cookies nicht so viel abgewinnen. Dabei hatte ich mich so gefreut, einmal Cookies zu finden. Ich finde die Konsistenz zu hart und zu trocken. Die Schokostücke sind ganz lecker, aber irgendwie fehlt mir hier das gewisse Etwas, eine gewisse Süße, der Suchtfaktor eben. Eine magere durchschnittliche Drei, aber vielleicht auch nur, weil ich keine laktosefreie Cookie-Alternative kenne (sonst wären es vielleicht auch nur zwei Punkte geworden). Einziger Vorteil: jeweils 3 Kekse sind separat verpackt, sodass die Kekse in angebrochenen Packungen nicht zu weich werden (obwohl das vielleicht auch nicht verkehrt wäre…)

Gefunden bei Alnatura und dm

Meine Wertung:

Laktosefreie Joghurts von LAC (Schwarzwaldmilch)

Hier wurde die Sorte Himbeer probiert. Im direkten Vergleich mit einem Himbeer-Joghurt von Alnaviva lässt sich feststellen, dass der Joghurt sehr süß und himbeerig ist (35 Prozent Himbeeren).
Die Konsistenz ist recht flüssig, er ist schon fast wie ein Buttermilchdrink. Durch die starke Süße, Aromen und Zusatzstoffe schmeckt er leicht künstlich. Man merkt dies aber erst im direkten Vergleich. Mein Mann mochte diesen Joghurt im Geschmackstest lieber. Wer auf süße Joghurts steht, ist hier genau richtig.

Gefunden bei Edeka

Meine Wertung:

Laktosefreier Knusper Krokant (Riegel) von Alnatura

Müsliriegel ohne Laktose zu finden, ist nicht gerade einfach. Wegen einer Wanderreise in Nepal war ich aber schwer drauf angewiesen, ein bisschen haltbaren Reiseproviant dabei zu haben. Und, ja, lecker, lecker, lecker. Ein richtiger Müsliriegel in dem Sinne ist es zwar nicht, sondern er erinnert eher an den Erdnussriegel Mr. Tom, denn es sind verschiedene Nüsse (und Sultaninen) mit einer Zuckermasse ummantelt. Auf jeden Fall ein absolut leckerer Energielieferant, süß, knackig, nussig. Die Sultaninen sind geschmacklich dezent, sorgen aber dafür, dass der Riegel nicht trocken ist. Mir hat’s geschmeckt und eine fieber-kranke Mitwanderin, der ich einen der Riegel unterwegs geschenkt hatte, sagte danach, dass sie jetzt bis zum Everest wandern könnte. Das werte ich mal als ein großes Kompliment. Ein Nuss-Allergiker dürfte nach dem Genuss allerdings tot umfallen.

Gefunden bei Alnatura und dm

Meine Wertung:

Laktosefreie Bio Tomate Pastete von Alnatura

Der Aufstrich ist cremig und erinnert tatsächlich an eine Pastete. Einfach eine homogene Masse ohne Stückchen, wie eine ganz feine Teewurst. Er eignet sich super für eine Stulle unterwegs, da die Masse recht fest ist und dadurch auf dem Brot bleibt, statt am Rand „herauszuquatschen“. Man muss den Aufstrich also später nicht in der Brötchentüte oder in der Lunchbox suchen. Ich mag den Aufstrich unheimlich gerne, besonders auf Brötchen oder frischem Brot. Da er zu fast einem Drittel aus Tomatenmark besteht, ist er schön tomatig. Es gibt viele verschiedene Aufstriche von Alnatura, aber dieser ist mein absoluter Favorit.

Gefunden bei Alnatura und dm

Meine Wertung: