Laktosefreier und veganer Brunch im Ohlàlà Tartes Shop Berlin

Braucht man Brunch? OH YES, BABY!

Als Laktoseintolerante und bewusster Esser ist es allerdings nicht ganz einfach, einen vielfältigen Brunch zu bekommen, bei dem man alles essen kann, ohne sich Laktase-Tabletten einzuwerfen. Vegan ist hier vielfach die Lösung, bei der man auch noch mit gutem Gewissen schlemmen kann.

In Berlin haben wir bereits einen Brunch getestet: der Samstags-Brunch im Ohlàlà Tartes Shop in Friedrichshain.

Und ganz neu: ab und zu wir hier mittlerweile auch ein glutenfreier Brunch angeboten (alle zwei Wochen), das habe ich noch nie gesehen! Am besten informiert man sich über Facebook, denn hier gibt es immer die neuesten Infos!

Brunch Ohlala Tartes

Der Ohlàlà-Brunch wird als französischer und veganer Brunch angekündigt, bei dem man am besten reserviert. Ich war wirklich gespannt, denn eigentlich verkauft der Shop Kuchen, Tartes und Quiches.

Der Brunch war für knapp 10 Euro auch ziemlich reichhaltig: kleine Croissants und Pain au chocolat, Mini-Crêpes, selbst gemachte Schokocreme (lecker nussig!), Marmeladen, Brötchen, 2 Sorten unglaublich leckere Cupcakes, ein grandioser exotischer Fruchtsalat und arme Ritter (Weißbrotscheiben in Butter und Zucker (?), der Wahnsinn!!! Ich wünschte, ich wäre nie satt geworden). Zu den herzhaften Gerichten zählten Gyros, Zucchini-Spagetthi mit Veggie-Bolognese, Tomaten provencal, Couscous-Salat, „Rührei“-Röllchen im Teigfladen und Oliven-Blätterteig-Röllchen.
Herzhaftes beim Brunch Ohlala Tartes

Erstes Fazit: UNGLAUBLICH GUT! Continue reading →

Vegane und laktosefreie Cupcakes im Tigertörtchen im Berliner Nicolaiviertel

Dieses kleine Café hatte ich schon lange im Auge, denn es liegt im Nicolaiviertel und ist somit inmitten der touristischen Zone ein Highlight für Schlemmermäulchen, die nicht auf vegane Cupcakes verzichten wollen. Großes Plus: Hier werden lokale Rohstoff-Produzenten aus dem Raum Berlin-Brandenburg unterstützt und viele Zutaten aus biologischem Anbau verwendet.

Überwiegend werden nicht-vegane Sorten angeboten, laut Auskunft von Tigertörtchen sind in der Regel aber ein bis zwei vegane und laktosefreie Sorten (von insgesamt vier) täglich im Verkauf (außer mittwochs weil geschlossen). Es lohnt sich also, öfter vorbei zu schauen. Es gibt sogar eine Sorte für Zöliakie-Betroffene!

Bei den nicht-veganen Sorten gibt es eine riesige Abwechslung, denn es gibt herzhafte Sorten (z.B. Käse-Traube, Curry-Tiger oder Gemüse-Walnuss), süße Varianten (z.B. Cookie Dough, Lemon Schock, Apfel-Lavendel oder Rübli-Nuss), Spezial-Ausführungen je nach aktuellem Event und sogar ein glutenfreies Mokka-Nuss-Törtchen!

Da ich es leider bislang nicht hierhin geschafft habe, war ich richtig glücklich, als ich einen Stand auf dem Naschmarkt in der Markthalle Neun in Kreuzberg gesehen habe. Freundlicherweise durfte ich auch direkt zwei vegane Sorten zum Probieren mitnehmen (DANKE noch einmal!!). Die Cupcakes sehen wirklich sehr appetitlich und niedlich aus, weil sie so klein sind (so kann man mehrere probieren, Daumen hoch!), nur leider haben sie den Transport auf dem Rad bis nach Hause nicht ohne weiteres überstanden. Also bitte nicht vom Foto unten abschrecken lassen, die Form ist wirklich nur dem Transport geschuldet und hat nichts mit dem tatsächlichen Aussehen zu tun;-) Continue reading →

Laktosefreier und veganer Biobis Vollkorn Dinkel-Doppelkeks von Pural

Was hatte ich mich über diesen Biobis-Schokokeks aus meinem Reformhaus-Mommertz-Überraschungspaket gefreut! Vegan, laktosefrei und trotzdem Doppelkeks, yeeeha!!! Sowas habe ich seit Jahren nicht mehr gegessen!

Biobis Vollkorn Dinkel-Doppelkeks

Ich muss leider sagen, dass meine Freude nicht allzu lange anhielt. Sehr sehr schade…

Woran’s liegt? Der Keks ist zwar schön knackig-knusprig, schmeckt für eine Süßigkeit aber schon sehr gesund, vollkornig und nach dunklem Mehl. An sich mag ich das, aber bei Süßigkeiten mag man ja auch nicht immer nur gesund naschen, oder?

Der Doppelkeks hat eine süße Schokocreme zwischen den beiden Keksen. Nur leider war diese Enttäuschung Nummer zwei, denn sie ist wirklich extrem dünn aufgetragen. Ein bisschen großzügiger hätte es schon sein dürfen, denn der Keksgeschmack ist sehr  dominant. Durch die „geizige“ Schokocreme schmeckt der Keks dann eben auch sehr trocken und etwas einseitig.

Ich denke, für Veganer und Laktose-Intolerante ist der Keks eine ganz gute Alternative, aber leider doch nicht ganz vergleichbar mit dem süßeren Original.

 

gefunden im Reformhaus Mommertz

Meine Wertung:

Veganes und pflanzliches Gourmet-Restaurant „La Mano Verde“- garantiert laktosefrei!

Endlich haben wir es mal geschafft, ein pflanzliches Gourmet-Restaurant zu testen, denn das stand schon lange auf dem Plan. Glücklicherweise gibt es das in Berlin, und zwar mitten im Kempinski Plaza, eingebettet zwischen Udo Walz und Kempinski Hotel. Hier wird schnell spürbar, dass man luxuriösen Boden betritt.

Vorweg: das La Mano Verde ist nicht nur etwas für Veganer und Laktose-Intolerante, sondern auch etwas für Zöliakie-BetroffeneAllergiker und Rohköstler. Alle Rohkost- und glutenfreien Gerichte sind auf der Karte separat ausgezeichnet. Wenn man nachfragt, erhält man vom gut geschulten Personal auch eine ausführliche Information. Die Sorgen kann man also getrost zu Hause lassen.

La Mano Verde Kumquat Crême Brulée

Atmosphäre

Leider hatten wir wenig Glück und hatten einen Platz direkt neben der offenen Küche, wodurch die Atmosphäre nicht ganz so relaxt und stilvoll war, wie man es hätte erwarten können. Zwar gab es keine unangenehmen Gerüche und es war auch nicht sonderlich laut, aber einen Blick auf die Küchenutensilien und die Fritteuse häte ich im Gourmet-Restaurant nicht erwartet. Sitzt man allerdings etwas weiter vorne, hat man dank des Kronleuchters schon etwas mehr den Eindruck, sich in einem gehobenen Restaurant zu befinden. Auch draußen im Innenhof kann man sehr angenehm sitzen. Wenn man dies weiß, kann man bei der Tischreservierung vielleicht darauf achten oder nach einem Tisch im vorderen Bereich fragen.

Die Bedienungen waren allesamt wirklich sehr zuvorkommend und freundlich. Am Nachbartisch hatte eine Dame (wohl Allergikerin) zahlreiche Fragen bezüglich der Zutaten, und das Personal konnte stets professionell Rede und Antwort stehen. Man hat sich beim Service extrem gut aufgehoben gefühlt. Ein kleiner Wermutstropfen allerdings war, dass man in unserer Ecke häufig nicht gesehen wurde. Wenn dich das Dessert etwa 10 Minuten lang von der Küchentheke aus anlacht und man es nicht bekommt, da alle Bedienungen gerade die Terrasse aufräumen, ist das etwas schade. In einer normalen Kneipe fände ich so etwas ok, aber auf so teurem Pflaster darf man schon einmal etwas strenger urteilen. Wie gesagt, freundlich waren die Bedienungen ABSOLUT, nur ein Blick hin und wieder in die hinterste Ecke des Restaurants wäre nicht verkehrt gewesen.

Wenn ich richtig gesehen habe, wird vieles im offenen „Showroom“ in einer Fritteuse zubereitet oder nur kurz in großen Wok-ähnlichen Pfannen gegart. Es ist unglaublich, wie schnell das Essen am Tisch ist, das hat uns schwer beeindruckt und ist ein großes Plus. Continue reading →

Laktosefreier und veganer Frischkäse aus Cashewkernen von Milk Nuts

Milk Nuts ist eine Produktgruppe von Tofutown.com (genau wie Viana, Blumenschmalz, Soyatoo! oder Veggie Life). Großzügigerweise wurden uns einige Produkte zum Test zur Verfügung gestellt (auch an dieser Stelle noch einmal DANKE!). Auf den Frischkäse-Ersatz in Bio-Qualität war ich besonders heiß, denn meine bisherige Erfahrung mit Soja-Frischkäse hat mich nicht gerade zu ekstatischen Freudentänzen bewegt.

Cashew Käse von Milk Nuts

Der cremige Cashew Cheeze „San Francisco“ besteht aus Wasser, Bio-Cashewkernen, Meersalz und Reifekulturen.

Der „Streichkäse“ wurde dann auch erst einmal ausgiebig von mit beschnuppert. Nicht abschrecken lassen sollte man sich von der leicht gräulichen Färbung. Es sieht natürlich nicht ganz so milchig-chic aus wie ein Frischkäse, aber er kommt ja nun einmal auch nicht aus Milch, sondern aus Nüssen.

Probiert man den Käse pur, empfinde ich ihn als einen kleinen Tick zu salzig. Die Konsistenz ist zwar etwas anders als echter Frischkäse, aber insgesamt ist der Aufstrich sehr cremig. Er lässt sich auf dem Brot gut verteilen, sodass man nur kleine Mengen benötigt. Interessanterweise bemerkt man den salzigen Geschmack gar nicht mehr, wenn man die Cashewcreme zusammen mit Marmelade auf dem Brot isst. In Kombination mit süßer Marmelade hat man wirklich fast das Gefühl und den Geschmack von Frischkäse. Das ist wirklich mehr als erfreulich und für mich definitiv eine gute, tierfreundliche und laktosefreie Alternative! Die Cashewcreme hat viel weniger Fett als ein normaler Doppelrahm-Frischkäse, etwas mehr als eine fettreduzierte Variante (15,1 g auf 100g), aber auch weniger Zucker (0,8 g auf 100g). Man kann sich den Aufstrich also guten Gewissens schon einmal gönnen.

Mit 3,39 Euro für 125g ist die Creme (wie viele andere Alternativ-Produkte) leider recht kostspielig. Ich gehe mal davon aus, dass es den teuren Cashewkernen geschuldet ist. Würde man den Bauern vernünftige Milchpreise zahlen, wäre wohl auch Frischkäse nicht mehr so günstig.

Ich schwanke zwischen 4 und 5 Punkten, lasse mich aber mal zu 5 Punkten hinreißen, da ich wirklich happy über dieses Produkt bin.

gefunden im Online Shop von Viana. Vielleicht auch in veganen Supermärkten erhältlich?

Meine Wertung:

Veganer und laktosefreier Velcano „Schmelzkäse“ Roasted Onion von Soyatoo!

Ich kann gar nicht genau sagen, was dieses Produkt exakt sein soll, aber wir müssen ja nicht immer alles in Schubladen stecken;-)

Der Tofukäse hat offizielle Beschreibungen wie „Velcano. Pizza, Gratin, Fondue, Raclette“, „Roasted Onion“ und „zart schmelzend“. Dementsprechend unwissend hielt ich also dieses Bio-Produkt in Händen, das uns Tofutown freundlicherweise  zum Testen zur Verfügung gestellt hat (DANKE noch einmal!).

Velcano Roasted Onion von Soyatoo!

Was ist drin?

Velcano besteht u.a. aus Sonnenblumenöl, Tofu, Röstzwiebeln (und enthält deshalb Weizenmehl), Tempeh und Gewürzen, hat 15 % Fett und ist komplett pflanzlich, also auch zur veganen Ernährung geeignet.

Wozu verwendet man Velcano?

Das Produkt changiert irgendwo zwischen Schmelzkäse und Zwiebelschmalz. Wenn man ihn pur probiert, schmeckt er stark nach Röstzwiebeln, ist ziemlich cremig und erinnert etwas an Zwiebelschmalz. Aber zum Essen auf Brot ist der Tofukäse wohl nicht gedacht. Ich glaube, man muss einfach ausprobieren, wozu er passt, die Umschreibungen sind ja auch recht vielfältig.

Wir haben ihn einmal verwendet, um eine Soße für Brokkoli-Kartoffel-Karotten-Gratin zu kreieren. Ich habe Velcano einfach mit etwas Brühe, Sahne (oder auch Milch), Kräutern, Muskat und etwas Parmesan (können echte Veganer auch gut weg lassen) vermengt. Es hat super zum Gratin gepasst, der Geschmack war würzig und die Konsistenz schön cremig. Beim zweiten Versuch habe ich ihn statt Schmelzkäse zum Verfeinern eine Lauchcreme-Suppe verwendet, das hat auch wunderbar harmoniert.

Velcano ist auf jeden Fall eine gute Alternative zum Würzen und Verfeinern bestimmter Gerichte, man muss nur etwas Kreativität beweisen. Passt öfter als man denkt.

gefunden im Vianastore und in diversen Bioläden

Meine Wertung:

Fleischersatz Tempeh vegan und laktosefrei von Tofutown.com GmbH

Ich habe einmal vor Jahren bei einer Freundin Tempeh gegessen und war begeistert. Danach habe ich es ab und zu im Asialaden gesucht, aber nie gefunden. Umso glücklicher war ich, als ich es in Händen hielt!

Das gleiche Produkt gibt es von Viana, einer Traditionsmarke der Tofutwown.com GmbH. Eventuell findet man es also in einem anderen Kleid, es könnte sich aber um das gleiche Produkt handeln.

Tempeh von Tofutown

Spannend an Tempeh im Gegensatz zu Tofu und Seitan ist, dass die Sojabohnen am Stück belassen sind. Dadurch hat das Ganze eine ganz andere Konsistenz und ist nach dem Anbraten sehr knackig und schön bissfest. Das Produkt besteht auch nur aus drei überichtlichen Zutaten, nämlich Sojabohnen, Apfelessig und einem Edelschimmelpilz.

Die Tempeh-„Wurst“ lässt sich locker in Scheiben schneiden und anbraten. Der Geschmack ist sehr dezent und leicht nussig. Wenn man ihn nach dem Anbraten mit einem Schuss Sojasoße ablöscht, schmeckt er noch besser und passt zu vielen Gerichten und  Salaten. Es ist eine willkommene Abwechslung zu anderen Tofuprodukten, da die Konsistenz eine ganz andere ist. Das habe ich sicher nicht zum letzten Mal gekauft.

 

gefunden bei Marias Bio und sämtlichen anderen Bioläden

Meine Wertung:

Vegane und laktosefreie Thüringer Würstchen von Wheaty

Wir haben schon einmal über die Bratwurst von Wheaty  geschrieben und diese als Currywurst zubereitet. Diese Kombination war leider nicht so schmackhaft wie erhofft, und dementsprechend fiel auch unser Urteil aus. Das konnte Wheaty nicht auf sich sitzen lassen, ist in die positive Offensive gegangen und hat uns ein großzügiges Testpaket zukommen lassen. Die Kritik an unserem Beitrag war unter anderem, dass wir davon ausgegangen sind, dass sich die Bratwurst als Currywurst eignet, obwohl auf der Rückseite vermerkt ist, dass sie eher einer Pinkelwurst für Eintöpfe gleiche. Die Kritik ist nachvollziehbar, da wir einfach von falschen Tatsachen ausgegangen sind. Aber wir wären ja nicht Hipsterfood, wenn wir nicht offen für Kritik bleiben würden, also gibt es hier einen neuen Bericht.

Vegane Würstchen von Wheaty          Thüringer von Wheaty

Wir sind für das Textpaket mit insgesamt drei Sorten (Chorizo, die Rote, Thüringer) sehr dankbar, wollen aber trotzdem neutral bleiben. Denn genau das sehen wir bei den Produkttests als unsere Aufgabe.

Das Urteil der verschiedenen Sorten ist bei uns sehr unterschiedlich ausgefallen, ich möchte aber mit unserem Testsieger anfangen (weitere Berichte folgen): die Thüringer von Wheaty!

Wir haben uns die Veganwurst für einen Grillabend mit Freunden heraus gepickt. An dem Abend waren wir mit einigen Fleischessern unterwegs und verschiedene Sachen, sowohl vegan als auch fleischhaltig, landeten auf dem Grill. Wie es sich für eine Thüringer gehört, haben wir auch die  pflanzliche Variante richtig schön gegrillt und  klassisch mit Brötchen und Senf gegessen.

Als ich in die Thüringer von Wheaty biss, war ich erst fassungslos. Ich sagte direkt zu meinem Mann: „Oh nein, du hast die Würstchen verwechselt, die hier ist aus Fleisch.“ Falsch gedacht, denn die Veggie-Würstchen waren die einzigen Würtschen auf dem Grill!

Mit dieser Wurst ist Wheaty genau das gelungen, was ich gesucht habe: der echte Geschmack einer Bratwurst, aber eben ohne Fleisch. Der Wahnsinn! Die „Haut“ war beim Reinbeißen richtig schön knusprig und knackig, und das Innerere entsprach von Aussehen und Würzung wirklich exakt einer Thüringer. Ich bin mir ganz sicher, dass kaum einem Fleischesser der Unterschied auffallen würde, schon gar nicht mit ein bisschen Senf. Insbesondere für Menschen, die bewusst auf den Konsum von Fleisch verzichten möchten, aber nicht auf den gewohnten Fleischgeschmack, absolut empfehlenswert.

Diese Wurst ist wirklich phänomenal und ich kann Wheaty wirklich nur dafür danken, denn der Sommer mit BBQ wird für mich jetzt definitiv noch besser!

 

gefunden bei Viv, Bio Company, Basic, Alnatura und anderen Bioläden

Meine Wertung:

Laktosefreies und veganes Schokoladen-Eis von Swedish Glace

Ich war wirklich gespannt, was Swedish Glace zu bieten hat. Unter den Veganern scheint diese Marke eine der beliebtesten zu sein, die Eis auf pflanzlicher Basis herstellt. Dementsprechend beeinflusst habe ich Großes erwartet.

Swedish Glace Sorte edle Schokolade

Ich muss gleichzeitig gestehen, dass ich nach den Eis-Tests von Lupinesse und mio schon sehr hohe Ansprüche hatte, da ich beide Alternativen (einmal aus Lupinen, einmal aus Soja) ziemlich gut fand.

Swedish Glace bietet zahlreiche Sorten: Himbeere, Vanille, Schokolade, Neapolitaner (Schokolade, Vanille & Erdbeere) und Blaubeere im großen Becher sowie ein Eis in der Waffel (Vanille-Schoko) und ein Eis am Stiel (Erdbeere in einer Schokoladenhülle). Alle Sorten sind  milchfrei, laktosefrei, cholesterinfrei und glutenfrei (sogar das Eis in der Waffel!).

Im Supermarkt habe ich nur die Sorten Schokolade und Himbeere von Swedish Glace gefunden und mit großen Augen die Sorte Schokolade gekauft. Himbeere war für mich nicht ganz so interessant, da Himbeere in der Regel ein reines Fruchteis ist. Laktoseintolerante können also an jeder Eisdiele immer Fruchteis wie Himbeere, Erdbeere oder Zitrone essen. Ich bin mir allerdings nicht ganz sicher, ob es auch grundsätzlich vegan ist. Da haben echte und erfahrene Veganer wahrscheinlich mehr Erfahrungswerte.

 

Geschmack

Um ehrlich zu sein, war ich geschmacklich von der Sorte Schokolade etwas enttäuscht. Andere Nicht-Veganer in meinem Bekanntenkreis haben es ebenfalls probiert und waren auch etwas verhalten. Im ersten Moment ist es zart und cremig, aber dann kommt ein leicht bitterer oder herber Nachgeschmack hinzu. Ich empfand die Konsistenz im Mund als leicht „pulverig“, als hätte man das herbe Kakaopulver im Mund. Ich empfand den Geschmack als leicht nussig, was aber auch eine persönliche Assoziation durch die bitteren Nuancen sein kann (Walnüsse sind ja auch etwas bitter). Leider waren im Schokoeis keine Schokostücke, aber natürlich ist auch das eine rein persönliche Vorliebe. Insgesamt war ich etwas enttäuscht. Es fehlen aber noch andere Sorten, um den Vergleich machen zu können. Mehr als 3-4 Punkte sind für mich aber zu diesem Zeitpunkt nicht drin, vor allem wenn man die Alternativen kennt. Da ich weiß, dass viele Veganer dieses Eis bis zum Himmel loben und Geschmäcker verschieden sind, sollte man es im Zweifelsfall einfach mal ausprobieren.

 

gefunden im Kaufland

Meine Wertung:

Vegane und laktosefreie Knusperbällchen „provencal“ von SOTO

WOW, die Knusperbällchen sind unverschämt lecker!

Sie bestehen zu 36 Prozent aus Gemüse, weiterhin u.a. aus Reis, Tofu, Semmelbröseln, Dinkelflockenmehl und Sonnenblumenkernen. Gewürzt sind sie mit den Kräutern der Provence (laut SOTO-Webseite, auf dem Produkt selbst sind nur „Gewürze“ ausgezeichnet).

Vegane Bällchen Provencal von SOTO

Leider enthalten die Bällchen recht viel Fett (14,6 Gramm auf 100 Gramm) und Hefe, sie sind ja auch nicht ohne Grund so schmackhaft (bekanntermaßen Fett=Geschmacksträger).

Abgesehen davon sind sie geschmacklich super, schön würzig, etwas scharf, mit einer schönen Paprikanote und mit einer angenehmen Konsistenz (ähnlich wie die Konsistenz von Couscous). Außen sind sie schön knusprig. Wir haben sie nach dem Anbraten kalt gegessen, und selbst das war sehr gut.

Wenn’s mal wieder schnell gehen muss, aber vegetarisch, vegan oder laktosefrei sein soll, eine gute Alternative.

 

gefunden bei Viv und anderen Biomärkten

Meine Wertung: