Neues laktosefreies und glutenfreies Sortiment bei REWE

REWE hat ein neues Sortiment mit etwa 30 laktose- bzw. glutenfreien Produkten. Die Produkte nennen sich „frei von“.

Mit dabei sind u.a. zwei laktosefreie Müslis, Frischkäse, 2 Sorten Milch, 2 Sorten Schokolade, Eis Fürst-Pückler-Art, Schlagsahne, Backmischungen für Kuchen (Zitrone und Schoko), Mozzarella und diverse Fertig-Salate.

Zu den glutenfreien Produkten zählen u.a. Toastsandwich, Kaiserbrötchen, Muffins, Hörnchen, Baguette, Pizzaboden, 2 Sorten Nudeln und Backmischung für Muffins.

Leider habe ich auf der REWE-Seite keine genauen Produktinformationen gefunden und kenne auch die Preise nicht. Dennoch ist es für Laktoseintolerante und Zöliakie-Betroffene, die auf den Preis achten wollen und sich nicht vegan ernähren, sicher eine gute Sache.

REWE "Frei von" Produkte Bildschirmfoto

Marias Bio in Berlin-Friedrichshain (Petersburger Straße 38)

Ich liebe diesen kleinen Laden und bin irrsinnig froh, dass es ihn gibt.

Er hat am 28.04.2011 eröffnet und seitdem habe ich am Wochenende die leckersten Brötchen der Welt (von der Bio-Bäckerei Schedel, einen separaten Beitrag gibt es hier) und alles, was ich brauche, um die Ecke. Der Laden ist zwar nicht sehr groß, aber recht gut bestückt.

Marias Bio Front    Marias Bio Backwaren

Ich habe schon viele laktosefreie Produkte hier gefunden, wie laktosefreie Bio-Milch von Söbbeke, Käse, Schokolade oder Joghurt, und auch sonst ist das Angebot recht gut.
Viel frisches Gemüse und Obst, häufig auch Angebote, Säfte, Wurst, Tofu, Gewürze, Brotaufstrich, Pflegeprodukte, Putzmittel, Kaffee und Tee, Süßigkeiten, Milch, Sojaprodukte, aber auch viele TK-Produkte wie Bio-Pizza (verschiedene Sorten, sehr lecker), Brötchen, TK-Rinderhack (Bioland) oder Schnitzel, TK-Gemüse, eben alles, was man braucht.
Außerdem gibt es immer frischen Kaffee und auch etwas Kuchen oder Nussecken, auch zum Mitnehmen ideal.

De Lebensmittel kommen vom Großhandel Terra Naturkost und Rapunzel, Honig und sortenreine Apfelsäfte (oder auch Sorten wie Quitte) kommen regional vom Bio-Obsthof Mürow bei Angermünde (die Säfte sind klasse und schmecken wie frisch gepresst!).
Regionalität wird groß geschrieben bei Marias Bio, sodass lange Transportwege vermieden werden können.
Sofern es die Produkte zulassen, wird außerdem auf Fairtrade geachtet, vor allem bei Kaffee, Tee, Schokolade, Früchten und Nüssen.

Wann, wo, wie?
Leider hat Marias Bio keine Website, denn es ist wirklich ein kleiner Laden und die Besitzer Maria Luongo und Johannes Kirschner sind nicht so internet-affin. Die Energie wird eben in das Geschäft gesteckt, und das merkt man.

Geöffnet hat Marias Bio von Montag bis Freitag von 9-20 Uhr, Samstags von 9-16 Uhr, die Adresse ist Petersburger Straße 38 in Berlin (Haltestelle Tram 10, Straßmannstraße).
Telefonisch erreichbar ist Marias Bio unter 030/41 93 50 05.

Meine Wertung:

Laktosefreie Schoko-Kissen und 50 Sorten laktosefreie Kekse bei Querfood

Beim Stöbern im Netz bin ich über etwas Sündiges gestoßen: Schoko-Kissen von 3 Pauly zum Frühstück! Das ist sicher nicht das gesündeste Frühstück, das es gibt, aber für Laktoseintolerante und Zöliakie-Betroffene eine großartige Alternative, denn diese sind für beide geeignet! Und man kann ja auch nicht immer kalorienbewusst frühstücken;-) Es gibt auch laktosefreie Schokocrispies, Schoko-Knusperbälle und zahlreiche Müsli-Sorten!

laktosefreie Schoko-Kissen

Bei Querfood gibt’s noch andere Besonderheiten. Der Shop ist zwar eigentlich auf glutenfreie Produkte spezialisiert, aber es gibt auch einen Laktose-Filter, bei dem recht viele Artikel angezeigt werden.

Ich habe bisher in keinem Shop so viele laktosefreie Kekse gesehen, es gibt hier 50 Sorten, die laktosefrei, glutenfrei und größtenteils vegan sind. WOW!

Momentan gibt es auch laktosefreie Weihnachts-Restposten zum Superpreis! Für grandiose 59 Cent (statt 3,55 Euro) gibt es einen 80g-Bio-Vollmilch-Weihnachtsmann von Rosengarten. Die Form ist ja eigentlich egal, aber wo bekommt man sonst für diesen Preis laktosefreie Bio-Schoki?

Es lohnt sich definitiv, hier ein wenig zu stöbern!

 

gefunden bei Querfood.de

Bäckerei Beumer und Lutum – Bio, regional und oft laktosefrei

Heute muss ich wieder einmal eine Lanze brechen für gute und gesunde Backwaren. Nachdem ich schon die Brötchen der Bäckerei Schedel hochgelobt habe (die liebe ich immer noch), soll hier noch eine Bäckerei vorgestellt werden, die besonders durch ihre Zutaten und das ökologische Bewusstsein hervorsticht. Durch die natürlichen Zutaten kommt das Gebäck auch eben häufig ohne Milchzucker aus!

Bäckerei Beumer und Lutum

Die Bäckerei Beumer und Lutum bezieht ihr Getreide ohne Ausnahme aus kontrolliert biologischem Anbau. Soweit möglich werden außerdem Zutaten aus der Region verwendet. Selbst verarbeitete Zutaten wie Milch, Obst oder Nüsse sind in Bio-Qualität. Weiterhin wird saisonal gebacken, sodass saisonale Obstsorten berücksichtigt werden.

Die Bäckerei hat mehrere Filialen in Berlin, aber auch zahlreiche kleinen Bistros oder Bäckereien fungieren als Wiederverkäufer. So habe ich neulich durch Zufall Bananenbrot und Zimtbrötchen von Beumer und Lutum entdeckt, beide laktosefrei und sehr lecker! Auf der Website gibt es eine lange Liste der Wiederverkäufer in fast allen Stadtteilen Berlins.

Wer also Wert auf Qualität legt und gutes Brot aus biologischen Zutaten kaufen will – und dabei noch laktosefrei – ist hier richtig!

Laktosefreie und andere spezielle Produkte im Online-Shop „FoodOase“

Dieser Shop ist ein Mekka für Allergiker, Problem-Esser, Intolerante jeglicher Art und Menschen mit Unverträglichkeiten.

Online-Shop FoodOase

Hier sind bei allen Artikeln auf einen Blick mögliche Allergene zu sehen, da sie deutlich klassifiziert sind: glutenfrei, sojafrei, hefefrei, fructosearm, laktosefrei, eifrei und nussfrei. Außerdem gibt es auch einige Lebensmittel ohne Zucker (z.B. auch Schoko-Aufstriche), falls jemand gezielt danach suchen sollte.
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Veganer Supermarkt mit Aktionen wie veganem Brunch und Kochkursen

Ich bin gerade sprachlos! Da stolpere ich doch glatt zufällig in einem Forum über einen Beitrag, dass es in Berlin am Prenzlauer Berg einen veganen Supermarkt gibt. Nach Auskunft der Website ist es einer der ersten veganen Vollsortiment-Supermärkte Europas!

Veganz. Wir lieben Leben heißt der Shop. Ich liebe ihn jetzt schon, obwohl ich noch gar nicht dort war.

Veganer Supermarkt Veganz Berlin

Laut Homepage sind in der „1. Welle“ weitere Supermärkte geplant in der Warschauer Straße Berlin, aber auch in Leipzig, Hamburg, Wien, Zürich und Frankfurt, weitere Städte in der „2. Welle“ folgen (München, Karlsruhe, Hannover Köln).

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Feedback von BackWerk zu Allergenen in Brötchen

Nach einem unerfreulichen Erlebnis vor einigen Wochen habe ich auf Hipsterfood.de einen offenen Brief an BackWerk geschrieben und außerdem das Unternehmen mit der Bitte um Stellungnahme kontaktiert. Nun haben wir tatsächlich ein Feedback bekommen.
Für eine bessere Übersichtlichkeit habe ich es als Kommentar auch unter den Offenen Brief gesellt. Wer also die Brötchen-Odyssee der armen Vera B. sowie die BackWerk-Rückmeldung einmal nachlesen möchte, kann dies hier tun:

Offener Brief an Backwerk mit Feedback

Brot

Wer den offenen Brief schon kennt kann die Antwort direkt hier lesen. Interessant finde ich das “ggf” bei kennzeichnungspflichtigen Zusatzstoffen. Eigentlich sagt die Antwort nur aus, dass es zwar immer mehr Intolerante gibt, dass aber trotzdem nur Dinge ausgezeichnet werden, die ausgezeichnet werden MÜSSEN. Information leidet also unter der besseren Übersichtlichkeit. Wenn „Kerniges Körnergebäck – wie von der Alm“ die grundlegenden Zutaten beschreiben, bin ich armer Tor so klug als wie zuvor (so oder so ähnlich hätte es wohl Goethe gesagt, wenn er sich mit heutigen Backwaren-Problemen auseinandersetzen müsste).

Aber lest selbst:

 

Sehr geehrte Frau Bächle,

vielen Dank für Ihre Nachricht und das damit verbundene Interesse an BackWerk. Wir freuen uns über jede Anregung zur Verbesserung.
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Offener Brief an BackWerk

Liebes Backwerk,

habt ihr schon einmal davon gehört, dass man auch mit Backwaren Menschen diskriminieren kann? Jawohl, das kann man nur zu gut und ich möchte euch gerne erzählen, warum.

Ich leide seit etwa einem Jahr an einer Laktose-Intoleranz. Nun denn, dies ist auf der Welt keine Seltenheit, denn etwa 75 Prozent der Weltbevölkerung leiden unter dieser Unverträglichkeit. Selbst in Deutschland liegt die Zahl der Betroffenen nach Schätzungen bei 15-25 Prozent. Bereits also jeder fünfte deutsche Bürger hat Probleme damit, Milchzucker aufzuspalten und ihn zu verdauen, ohne in der Folge mit Magenschmerzen, Krämpfen, Durchfall, Völlegefühl, Erbrechen oder Blähungen kämpfen zu müssen.

Nun kommt ihr ins Spiel. Wie jeder weiß, gehören Brot und Backwaren zu den Grundnahrungsmitteln in Deutschland, und sogar neun von zehn Deutschen essen jeden Tag Brot. Das Frühstücksbrötchen gehört genauso dazu wie das typische Abendessen der Deutschen: ein paar Scheiben Brot belegt mit frischen Käse- oder Wurst-Aufschnitt.

Aber Brot ist nicht mehr das, was es einmal war. Brot besteht nicht mehr nur aus Sauerteig, Weizen- oder Roggenmehl, Hefe, Wasser und Salz. Brot und Brötchen wird heutzutage häufig Laktose, also Milchzucker beigemischt, da es als günstiges Bindemittel oder als Aromaträger fungiert und die Brötchen brauner macht.

An sich ist es schon schwer genug, sich an eine Laktose-Intoleranz zu gewöhnen, denn die Gefahren lauern in der Lebensmittelindustrie überall. Jeder Betroffene benötigt beim Einkauf viel Zeit, denn egal, ob man Salzstangen, Süßigkeiten, Fertigprodukte, Wurst oder eben Brot kaufen will: man muss erst die Inhaltsstoffe studieren, bevor man es in den Einkaufswagen legen kann.

Auf Lebensmitteln sind die Inhaltsstoffe und Zutaten auf der Verpackung aufgedruckt, sodass man wenigstens eine Chance hat, sich für das richtige Produkt zu entscheiden.
Beim Bäcker sieht leider meistens anders aus, obwohl das definitiv nicht so sein sollte.
Einige Bäckereien legen Listen aus, bei denen man in aller Ruhe die Inhalte studieren kann. Oder bei der SB-Bäckerei noch praktischer: die Inhaltsstoffe sind direkt auf dem Produkt-Schildchen aufgeführt, sodass man auf einen Blick die Zutaten erfassen kann.
Das funktioniert beim Brötchen-Verkauf in Supermärkten und in vielen Bäckereien, aber Backwerk hat es sich scheinbar zum Ziel gesetzt, potenzielle Kunden zu vergraulen.

So geschehen ist das im November 2011 im Ostbahnhof Berlin, wobei dies nur ein Beispiel von vielen für schlechten und nahezu unzumutbaren Kundenservice sein soll.

Backwerk hat sich nämlich etwas ganz Feines ausgedacht. Unter den Produktbezeichnungen der Backwaren wie Fußballbrötchen, Laugenzopf o.ä. findet sich hier nämlich nicht die Zutatenliste, obwohl genug Platz dafür wäre. Oh nein, stattdessen gibt es für Kunden eine poetische Beschreibung wie „Kerniges Körnergebäck – wie von der Alm“ oder „herzhaft gelaugter Weizenzopf mit Hagelsalz bestreut“.
Diese Beschreibung ist für Lebensmittel-Intolerante jedoch nicht gerade informativ.
Nach der Suche nach etwas Essbarem wendet man sich zwangsläufig an die (einzige) Verkäuferin im Laden. Auf der Frage, ob es eine Zutaten-Liste gäbe, da ich unter einer Laktose-Intoleranz leide, wurde ich zunächst mit verständnislosen Augen angesehen. „Laktose was?“

Ich denke, dass eine Verkäuferin, die Backwaren verkauft, mit derartigen Begriffen wie Milchzucker, Gluten, Zöliakie oder Laktose-Intoleranz vertraut sein müsste.
Ist es eben nicht das, was verkauft wird, Backwaren, in denen zum (Groß-) Teil eben diese Inhaltsstoffe enthalten sind?

Als ob dies nicht genug wäre, wird häufig von Verkäuferinnen wie Backwerk-Angestellten das absolute Unwissen mit dem Satz untermauert: „In Brot oder Brötchen ist ja normalerweise keine Milch drin.“
Nach meinem Hinweis, dass dies leider nicht so sei, fragte ich erneut nach einer Liste, während hinter mir schon eine lange Schlange anderer Kunden mit den Füßen scharrte.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Kunden an Bahnhöfen nicht mit unbegrenzter Zeit gesegnet sind, denn häufig müssen sie einen Zug erreichen. Genauso wie ich an diesem Freitag im November einen Zug erreichen musste, aber 15 Minuten sollten normalerweise ausreichen, um ein Laugenbrötchen zu erwerben. Dachte ich zumindest und sollte komplett falsch damit liegen.

Wiederwillig fing die Verkäuferin an, eine Liste hervorzukramen, die unter ihre Registrierkasse geschoben war (also unerreichbar für jeden Kunden!) und auf der Liste nach den von mir gewünschten Brötchen zu suchen. Auf meine Frage, ob ich die Liste sehen könnte, wurde dies dezent überhört.
Fraglich ist, wie sinnvoll es ist, dass eine Verkäuferin, die nicht einmal weiß, was genau Laktose ist, diese Liste für den Kunden liest. Ist sie sich darüber bewusst, dass man nicht nur nach Milch, Milchzucker oder Laktose suchen muss, sondern dass eben auch Butter, Quark, Buttermilch, Molkenerzeugnis, Magermilchpulver, Sahne oder Joghurt die Quelle des Übels sein können? Ich gehe davon aus, dass die Verkäuferin dies mangels ausreichender Schulung nicht wusste.

Nach weiteren 5 Minuten ohne Erfolg, einem Blick auf die Uhr und mittlerweile etwa 6 ungeduldigen Kunden hinter mir, entschloss ich mich, die 8-stündige Zugfahrt hungrig und ohne Backwerk-Brötchen anzutreten.

Im Zug loggte ich mich ins Internet ein und versuchte wenigstens über die Webseite von Backwerk etwas über die Zutaten heraus zu bekommen. Kann es wirklich sein, dass man als letzte Instanz diesen Weg gehen muss, obwohl man eine Verkäuferin als direkte Ansprechpartnerin hatte? Das ist wirklich mehr als traurig.
Zugegeben, hier gab es wenigstens ein paar erfreuliche Informationen, denn wenigstens das Backwerk-Brot kommt hier laktosefrei aus und auch viele Brötchen sind ebenfalls davon verschont. ABER: ist es denn wirklich so schwer, seine Kunden auf einfachem Weg über die Zutaten zu informieren?

Leider gab es selbst auf der Webseite einige große Ungereimtheiten. In der Zutatenliste des Laugenzopfes beispielsweise findet sich Milchpulver, bei dem Hinweis zu den Allergenen findet sich allerdings nur der Hinweis: „Glutenhaltiges Getreide, Sojaerzeugnis (Sojalecithin)“. Enthält Milchpulver also neuerdings kein Laktose?
Beim Laugenbrötchen ist es genau anders herum, die Zutaten bestehen aus Weizenmehl, Backhefe, pflanzlichem Öl und Malzextrakt, als Allergen wird u.a. Milch, Ei und Soja angegeben (und nicht nur als „Spuren“). Wo aber ist denn die Milch enthalten?
Die Frage ist also: auf welche der Angaben darf/muss man sich hier verlassen?

Mit einer Lebensmittel-Allergie oder Intoleranz genügen einem leider nicht schwammige, ungenaue Angaben, denn um Schmerzen oder allergische Reaktionen zu vermeiden, benötigt man sichere Informationen. Ist es nicht sogar gesetzlich vorgeschrieben, dass diese Angaben ausgeschrieben sein müssen?

Mein Vertrauen in Backwerk habe ich definitiv verloren.
Und eine unerträgliche und hungrige Zugfahrt hatte ich auch.
Meine Brötchen und mein Brot werde ich sicher nicht mehr hier kaufen und ich bin sicher, dass es vielen anderen Menschen so geht, die unter einer Lebensmittelintoleranz leiden.
Gemessen an der großen und ständig steigenden Zahl an Unverträglichkeiten und an der Prozentzahl, die den Kundenkreis betreffen, sollte sich Backwerk eine andere Strategie überlegen.

Ich persönlich fühle mich durch solche Bäckereien wie Backwerk tatsächlich diskriminiert, denn ich kann hier kein Brot kaufen, da es an Informationen mangelt, die man eigentlich einfach zugänglich machen könnte. Glücklicherweise gibt es andere Bäckereien und Bio-Läden, die die Problematik längst erkannt haben, mit der Zeit gehen und auch uns das Gefühl geben, „normale“ Kunden zu sein. Vielen Dank dafür!

Backwerk kann diese einfache Aufgabe scheinbar nicht lösen.

Brötchen der Bio Bäckerei Schedel

Ich kann überhaupt nicht zum Ausdruck bringen, wie lecker diese Brötchen sind. Für mich sind die Brötchen die absolute Offenbarung! Ich habe in meinem Leben schon sehr viele leckere Brötchen gegessen, aber diese toppen in meinen Augen alles. Und das vollkommen unabhängig von einer Intoleranz, ich hätte das damals sicher auch so empfunden. Auf der Homepage der Bäckerei habe ich gesehen, dass es fast alle Brötchen auch als Tiefkühlware gibt. Bei meinem Bioladen um die Ecke (Marias Biomarkt in Friedrichshain) sind die Brötchen auch immer knackfrisch und oft warm, ich nehme an, dass sie die Brötchen zum Aufbacken geliefert bekommen. Ich werde das mal bei Gelegenheit erfragen. Es gibt zahlreiche Sorten, die fast alle vegan sind, sich also nicht nur für Laktoseintolerante, sondern  auch für Veganer eignen. Egal ob Dinkelkrustinis, Kartöpfele oder Kürbisbrötchen, ich kann hier nur Höchstnoten verteilen. Sie sind außen schön knackig, aber nicht zu dunkel und innen schön saftig. In vielen Brötchen stecken laut Zutatenliste Apfelstücke drin. Man schmeckt es zwar nicht, aber vielleicht sind sie deshalb so schön saftig. Könnte ein Problem sein für Fructose-Intolerante. Ich meine aber, dass es auch viele Brötchen ohne Apfelstücke gibt, insofern gibt es sicher auch etwas für diese Zielgruppe!
Bisher habe ich mich beim Brötchen-Verzehr meist auf Aufbackbrötchen aus dem Supermarkt beschränkt, da viele Bäckereien entweder keine Ahnung haben, was sie verkaufen oder sowieso fast in allen Brötchen Laktose drin steckt. Ich hoffe sehr, dass mein kleiner Bioladen um die Ecke sich hält, denn auf diese Knackbrötchen will ich nicht mehr verzichten! 5 Sterne deluxe, mindestens!!

 

Gefunden bei Maria’s Bio /Naturkost in Berlin-Friedrichshain

Meine Wertung: