Laktosefreie Chocolate Cookies von Alnatura

Naaaaa-jaaaaaaaa…
Ich habe mehr erwartet. Alnatura zum Trotze, deren Produkte ich sehr liebe, kann ich den Cookies nicht so viel abgewinnen. Dabei hatte ich mich so gefreut, einmal Cookies zu finden. Ich finde die Konsistenz zu hart und zu trocken. Die Schokostücke sind ganz lecker, aber irgendwie fehlt mir hier das gewisse Etwas, eine gewisse Süße, der Suchtfaktor eben. Eine magere durchschnittliche Drei, aber vielleicht auch nur, weil ich keine laktosefreie Cookie-Alternative kenne (sonst wären es vielleicht auch nur zwei Punkte geworden). Einziger Vorteil: jeweils 3 Kekse sind separat verpackt, sodass die Kekse in angebrochenen Packungen nicht zu weich werden (obwohl das vielleicht auch nicht verkehrt wäre…)

Gefunden bei Alnatura und dm

Meine Wertung:

Laktosefreie Joghurts von LAC (Schwarzwaldmilch)

Hier wurde die Sorte Himbeer probiert. Im direkten Vergleich mit einem Himbeer-Joghurt von Alnaviva lässt sich feststellen, dass der Joghurt sehr süß und himbeerig ist (35 Prozent Himbeeren).
Die Konsistenz ist recht flüssig, er ist schon fast wie ein Buttermilchdrink. Durch die starke Süße, Aromen und Zusatzstoffe schmeckt er leicht künstlich. Man merkt dies aber erst im direkten Vergleich. Mein Mann mochte diesen Joghurt im Geschmackstest lieber. Wer auf süße Joghurts steht, ist hier genau richtig.

Gefunden bei Edeka

Meine Wertung:

Laktosefreier Knusper Krokant (Riegel) von Alnatura

Müsliriegel ohne Laktose zu finden, ist nicht gerade einfach. Wegen einer Wanderreise in Nepal war ich aber schwer drauf angewiesen, ein bisschen haltbaren Reiseproviant dabei zu haben. Und, ja, lecker, lecker, lecker. Ein richtiger Müsliriegel in dem Sinne ist es zwar nicht, sondern er erinnert eher an den Erdnussriegel Mr. Tom, denn es sind verschiedene Nüsse (und Sultaninen) mit einer Zuckermasse ummantelt. Auf jeden Fall ein absolut leckerer Energielieferant, süß, knackig, nussig. Die Sultaninen sind geschmacklich dezent, sorgen aber dafür, dass der Riegel nicht trocken ist. Mir hat’s geschmeckt und eine fieber-kranke Mitwanderin, der ich einen der Riegel unterwegs geschenkt hatte, sagte danach, dass sie jetzt bis zum Everest wandern könnte. Das werte ich mal als ein großes Kompliment. Ein Nuss-Allergiker dürfte nach dem Genuss allerdings tot umfallen.

Gefunden bei Alnatura und dm

Meine Wertung:

Laktosefreie Bio Tomate Pastete von Alnatura

Der Aufstrich ist cremig und erinnert tatsächlich an eine Pastete. Einfach eine homogene Masse ohne Stückchen, wie eine ganz feine Teewurst. Er eignet sich super für eine Stulle unterwegs, da die Masse recht fest ist und dadurch auf dem Brot bleibt, statt am Rand „herauszuquatschen“. Man muss den Aufstrich also später nicht in der Brötchentüte oder in der Lunchbox suchen. Ich mag den Aufstrich unheimlich gerne, besonders auf Brötchen oder frischem Brot. Da er zu fast einem Drittel aus Tomatenmark besteht, ist er schön tomatig. Es gibt viele verschiedene Aufstriche von Alnatura, aber dieser ist mein absoluter Favorit.

Gefunden bei Alnatura und dm

Meine Wertung:

Laktosefreie Vollmilch Schokolade von Rosengarten

Seit 1996 ist Rosengarten die Naturkostmarke der Minderleinsmühle. Viele ihrer Produkte wie Müslimischungen sind im Bio-Laden zu finden. Neben glutenfreien Lebensmitteln gibt es neuerdings gibt es auch ein laktosefreies Sortiment wie Schokolade mit Mandeln oder einen Schoko-Weihnachtsmann.
Mit der Schokolade bin ich allerdings nicht so glücklich. Sie ist von allen bisher probierten Schokis definitiv die schlechteste. Irgendwie fad, mir persönlich fehlt das gewisse Etwas. Schwer zu beschreiben, wie sich die Schokolade anfühlt, da ich nicht gerade ein Lebensmitteltechniker bin, aber der Schmelz hinterlässt ein pelziges Gefühl auf der Zunge. Und ehrlich gesagt hinterlässt die Schokolade auch einen schlechten Geschmack im Mund.
Bio hin oder her, diese Schokolade muss ich nicht noch einmal haben.

Gefunden bei Alnatura

Meine Wertung:

Laktosefreie Vollmilchschokolade mit Haselnüssen von Alnaviva

Alnaviva ist die Bezeichnung aller laktosefreien Produkte von Alnavit. Ich weiß nicht, wie lange Alnavit schon existiert, aber mir erscheint es so, als sei die Marke recht neu. Auf der Homepage ließen sich dazu keine Informationen finden. Besonders schön für bewusste Esser ist, dass die Produkte in Bio-Qualität vorliegen und also hohen ökologischen Standards entsprechen. Auf der Website ließen sich einige Süßigkeiten und Milchprodukte wie Joghurts finden. Teilweise gibt es bei Alnaviva Produkte, die man bisher nicht als laktosefreie Variante kennt, wie Schoko Knusper. Leider habe ich die bisher nicht im Laden gesehen, aber in dem Wissen werde ich definitiv die Augen aufhalten. Aber hier soll es erst einmal um die Schokolade gehen.
Die ist nicht nur Bio, sondern auch (sehr positiv!) Fairtrade. Beim Blick auf die Zutaten ist es erst einmal leicht befremdlich, dass sich in der Schokolade Vollmilchpulver befindet. Wozu genau, erschließt sich mir nicht ganz. Aber nun denn, sie ist und bleibt laktosefrei. Geschmacklich auf jeden Fall lecker und eigentlich genauso überzeugend wie der Schoko-Brotaufstrich, den ich schon bewertet habe. Die Schokolade ist zart und nussig, süß, aber nicht zu süß und der Anteil an Nüssen ist absolut fair. Rundum lecker.

Gefunden bei Alnatura

Meine Wertung:

Laktosefreie Rice Milk Chocolate Couverture von Bonvita

Das Zeug kommt aus den Niederlanden und lässt sich im Internet bestellen. Übersetzt nennt es sich: „Veganer Schokolade Weihnachtsmelange“.
Fragt sich, was das sein soll…die Antwort für mich: eine unglaublich leckere Weihnachtsschokolade, ideal für den Adventskalender.
Mein Mann hat sie gefunden und mir die Leckereien tatsächlich in einen Kalender gepackt. Perfektes Geschenk, denn es gibt ganz niedliche Motive, Weihnachtsmänner, Schneemänner etc. Alles flach wie eigentlich kleine Schokotäfelchen aus einem Adventskalender.
Und was sind die lecker! Ganz ehrlich, die Schokolade zergeht förmlich auf der Zunge. Sie schmeckt anders als andere Schokolade, wahrscheinlich durch das Reissiruppulver, das das Milchpulver ersetzt. Irrsinnig lecker! Die selbe Marke stellt auch das gleiche Produkt in Form kleiner Kränze her, genauso lecker. Leider habe ich die Sachen zu schnell aufgegessen, um es fotografieren zu können.

Übrigens gibt es im Bonvita-Shop (Website) noch zahlreiche andere Schokoladensorten, z.B. Kaffee oder Haselnuss/Rosinen. Alles in Bio- und Fairtrade-Qualität!!! TOP

Gefunden im Webshop von Laktosefrei.de oder bei bonvita.com

Meine Wertung:

Laktosefreie Schoko Creme von Alnaviva

Halleluja, haaaaleluja, hale-e-lu-jaaa!
Das ist die Schokokcreme mit der richtigen Mischung aus Nuss und Schoko. Mit lediglich 5 Zutaten kommt sie daher, das spricht schon einmal für sie, ist vegan, laktosefrei, aber enthält Nüsse. Eigentlich ist sie fast wie Nutella, ein bisschen weniger süß, aber definitiv göttlich. Ich glaube, diese Schokocreme hätte ich mir auch VOR der Laktose-Intoleranz freiwillig gekauft. Super lecker, super nussig, super schokoladig, volle Punktzahl!

Gibts bei dm Drogerie Markt.

Meine Wertung:

Offener Brief an BackWerk

Liebes Backwerk,

habt ihr schon einmal davon gehört, dass man auch mit Backwaren Menschen diskriminieren kann? Jawohl, das kann man nur zu gut und ich möchte euch gerne erzählen, warum.

Ich leide seit etwa einem Jahr an einer Laktose-Intoleranz. Nun denn, dies ist auf der Welt keine Seltenheit, denn etwa 75 Prozent der Weltbevölkerung leiden unter dieser Unverträglichkeit. Selbst in Deutschland liegt die Zahl der Betroffenen nach Schätzungen bei 15-25 Prozent. Bereits also jeder fünfte deutsche Bürger hat Probleme damit, Milchzucker aufzuspalten und ihn zu verdauen, ohne in der Folge mit Magenschmerzen, Krämpfen, Durchfall, Völlegefühl, Erbrechen oder Blähungen kämpfen zu müssen.

Nun kommt ihr ins Spiel. Wie jeder weiß, gehören Brot und Backwaren zu den Grundnahrungsmitteln in Deutschland, und sogar neun von zehn Deutschen essen jeden Tag Brot. Das Frühstücksbrötchen gehört genauso dazu wie das typische Abendessen der Deutschen: ein paar Scheiben Brot belegt mit frischen Käse- oder Wurst-Aufschnitt.

Aber Brot ist nicht mehr das, was es einmal war. Brot besteht nicht mehr nur aus Sauerteig, Weizen- oder Roggenmehl, Hefe, Wasser und Salz. Brot und Brötchen wird heutzutage häufig Laktose, also Milchzucker beigemischt, da es als günstiges Bindemittel oder als Aromaträger fungiert und die Brötchen brauner macht.

An sich ist es schon schwer genug, sich an eine Laktose-Intoleranz zu gewöhnen, denn die Gefahren lauern in der Lebensmittelindustrie überall. Jeder Betroffene benötigt beim Einkauf viel Zeit, denn egal, ob man Salzstangen, Süßigkeiten, Fertigprodukte, Wurst oder eben Brot kaufen will: man muss erst die Inhaltsstoffe studieren, bevor man es in den Einkaufswagen legen kann.

Auf Lebensmitteln sind die Inhaltsstoffe und Zutaten auf der Verpackung aufgedruckt, sodass man wenigstens eine Chance hat, sich für das richtige Produkt zu entscheiden.
Beim Bäcker sieht leider meistens anders aus, obwohl das definitiv nicht so sein sollte.
Einige Bäckereien legen Listen aus, bei denen man in aller Ruhe die Inhalte studieren kann. Oder bei der SB-Bäckerei noch praktischer: die Inhaltsstoffe sind direkt auf dem Produkt-Schildchen aufgeführt, sodass man auf einen Blick die Zutaten erfassen kann.
Das funktioniert beim Brötchen-Verkauf in Supermärkten und in vielen Bäckereien, aber Backwerk hat es sich scheinbar zum Ziel gesetzt, potenzielle Kunden zu vergraulen.

So geschehen ist das im November 2011 im Ostbahnhof Berlin, wobei dies nur ein Beispiel von vielen für schlechten und nahezu unzumutbaren Kundenservice sein soll.

Backwerk hat sich nämlich etwas ganz Feines ausgedacht. Unter den Produktbezeichnungen der Backwaren wie Fußballbrötchen, Laugenzopf o.ä. findet sich hier nämlich nicht die Zutatenliste, obwohl genug Platz dafür wäre. Oh nein, stattdessen gibt es für Kunden eine poetische Beschreibung wie „Kerniges Körnergebäck – wie von der Alm“ oder „herzhaft gelaugter Weizenzopf mit Hagelsalz bestreut“.
Diese Beschreibung ist für Lebensmittel-Intolerante jedoch nicht gerade informativ.
Nach der Suche nach etwas Essbarem wendet man sich zwangsläufig an die (einzige) Verkäuferin im Laden. Auf der Frage, ob es eine Zutaten-Liste gäbe, da ich unter einer Laktose-Intoleranz leide, wurde ich zunächst mit verständnislosen Augen angesehen. „Laktose was?“

Ich denke, dass eine Verkäuferin, die Backwaren verkauft, mit derartigen Begriffen wie Milchzucker, Gluten, Zöliakie oder Laktose-Intoleranz vertraut sein müsste.
Ist es eben nicht das, was verkauft wird, Backwaren, in denen zum (Groß-) Teil eben diese Inhaltsstoffe enthalten sind?

Als ob dies nicht genug wäre, wird häufig von Verkäuferinnen wie Backwerk-Angestellten das absolute Unwissen mit dem Satz untermauert: „In Brot oder Brötchen ist ja normalerweise keine Milch drin.“
Nach meinem Hinweis, dass dies leider nicht so sei, fragte ich erneut nach einer Liste, während hinter mir schon eine lange Schlange anderer Kunden mit den Füßen scharrte.

Es liegt in der Natur der Sache, dass Kunden an Bahnhöfen nicht mit unbegrenzter Zeit gesegnet sind, denn häufig müssen sie einen Zug erreichen. Genauso wie ich an diesem Freitag im November einen Zug erreichen musste, aber 15 Minuten sollten normalerweise ausreichen, um ein Laugenbrötchen zu erwerben. Dachte ich zumindest und sollte komplett falsch damit liegen.

Wiederwillig fing die Verkäuferin an, eine Liste hervorzukramen, die unter ihre Registrierkasse geschoben war (also unerreichbar für jeden Kunden!) und auf der Liste nach den von mir gewünschten Brötchen zu suchen. Auf meine Frage, ob ich die Liste sehen könnte, wurde dies dezent überhört.
Fraglich ist, wie sinnvoll es ist, dass eine Verkäuferin, die nicht einmal weiß, was genau Laktose ist, diese Liste für den Kunden liest. Ist sie sich darüber bewusst, dass man nicht nur nach Milch, Milchzucker oder Laktose suchen muss, sondern dass eben auch Butter, Quark, Buttermilch, Molkenerzeugnis, Magermilchpulver, Sahne oder Joghurt die Quelle des Übels sein können? Ich gehe davon aus, dass die Verkäuferin dies mangels ausreichender Schulung nicht wusste.

Nach weiteren 5 Minuten ohne Erfolg, einem Blick auf die Uhr und mittlerweile etwa 6 ungeduldigen Kunden hinter mir, entschloss ich mich, die 8-stündige Zugfahrt hungrig und ohne Backwerk-Brötchen anzutreten.

Im Zug loggte ich mich ins Internet ein und versuchte wenigstens über die Webseite von Backwerk etwas über die Zutaten heraus zu bekommen. Kann es wirklich sein, dass man als letzte Instanz diesen Weg gehen muss, obwohl man eine Verkäuferin als direkte Ansprechpartnerin hatte? Das ist wirklich mehr als traurig.
Zugegeben, hier gab es wenigstens ein paar erfreuliche Informationen, denn wenigstens das Backwerk-Brot kommt hier laktosefrei aus und auch viele Brötchen sind ebenfalls davon verschont. ABER: ist es denn wirklich so schwer, seine Kunden auf einfachem Weg über die Zutaten zu informieren?

Leider gab es selbst auf der Webseite einige große Ungereimtheiten. In der Zutatenliste des Laugenzopfes beispielsweise findet sich Milchpulver, bei dem Hinweis zu den Allergenen findet sich allerdings nur der Hinweis: „Glutenhaltiges Getreide, Sojaerzeugnis (Sojalecithin)“. Enthält Milchpulver also neuerdings kein Laktose?
Beim Laugenbrötchen ist es genau anders herum, die Zutaten bestehen aus Weizenmehl, Backhefe, pflanzlichem Öl und Malzextrakt, als Allergen wird u.a. Milch, Ei und Soja angegeben (und nicht nur als „Spuren“). Wo aber ist denn die Milch enthalten?
Die Frage ist also: auf welche der Angaben darf/muss man sich hier verlassen?

Mit einer Lebensmittel-Allergie oder Intoleranz genügen einem leider nicht schwammige, ungenaue Angaben, denn um Schmerzen oder allergische Reaktionen zu vermeiden, benötigt man sichere Informationen. Ist es nicht sogar gesetzlich vorgeschrieben, dass diese Angaben ausgeschrieben sein müssen?

Mein Vertrauen in Backwerk habe ich definitiv verloren.
Und eine unerträgliche und hungrige Zugfahrt hatte ich auch.
Meine Brötchen und mein Brot werde ich sicher nicht mehr hier kaufen und ich bin sicher, dass es vielen anderen Menschen so geht, die unter einer Lebensmittelintoleranz leiden.
Gemessen an der großen und ständig steigenden Zahl an Unverträglichkeiten und an der Prozentzahl, die den Kundenkreis betreffen, sollte sich Backwerk eine andere Strategie überlegen.

Ich persönlich fühle mich durch solche Bäckereien wie Backwerk tatsächlich diskriminiert, denn ich kann hier kein Brot kaufen, da es an Informationen mangelt, die man eigentlich einfach zugänglich machen könnte. Glücklicherweise gibt es andere Bäckereien und Bio-Läden, die die Problematik längst erkannt haben, mit der Zeit gehen und auch uns das Gefühl geben, „normale“ Kunden zu sein. Vielen Dank dafür!

Backwerk kann diese einfache Aufgabe scheinbar nicht lösen.

Pasta Grundrezept

Pasta ist meistens laktosefrei und oft sogar vegan, sofern keine Eier enthalten sind. Für besondere Anlässe , oder weil es einfach lecker ist, lohnt es sich aber auf jeden Fall,  auch mal selbst Pasta zu machen. Einfach folgende Zutaten zu einem Teig kneten, bis er nicht mehr an den Fingern klebt:

  • 400 g Hartweizengries
  • 4 Esslöffel Olivenöl
  • 150 ml Wasser
  • 1 Teelöffel Salz
Den Teig dann eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen bevor man ihn verarbeitet.
Selbstgemachte Pasta