Neues zuckerfreies Naturgetränk mit Stevia: Mister Free

Kaum auf dem Markt und schon hier vorgestellt: Mister Free ist laut Hersteller das erste zuckerfreie Naturgetränk. Es ist so neu, dass es noch nicht überall erhältlich ist. Deshalb wirklich schon ein absoluter Geheimtipp!

Bisher gibt es nur eine Sorte: Waldbeere-Kokos-Geschmack, aber eine weitere Sorte ist bereits geplant.

 

Mister Free Waldbeere Kokos Geschmack

Was ist drin?
Im Getränk enthalten ist u.a. Wasser, Holunderbeersaft, Orangensaft, Zitronensaft, Kokos- und Waldbeeraroma sowie Steviolglykoside aus der Stevia-Pflanze.

Bei Stevia handelt es sich um einen natürlichen pflanzlichen Süßstoff. Die Pflanze wächst an der Grenzregion von Brasilien und Paraguay und ist aufgrund der süßen Blätter bei den Ureinwohnern schon lange als Süßungs-Mittel bekannt. Der Vorteil gegenüber Zucker liegt darin, dass er ohne Kalorien auskommt. Obwohl die Pflanze schon Ende des 19. Jahrhunderts von einem Schweizer „entdeckt“ wurde, darf Stevia erst seit 2011 als Lebensmittel verkauft werden (wir haben im Blog schon einmal über Stevia berichtet).

Der Clou an Mister Free:
Es hat nur 1,9 kcal auf 100 ml (!) und das komplett ohne künstliche Süßungsmittel. Das ist für eine Limo schon ein echter Knaller!

Und, wie schmeckt’s?
Süß! Kokos! Waldfrucht!
Ich hätte nie gedacht, dass man alleine mit Stevia so einen süßen Geschmack hinbekommt. Wir konnten nur einen minimalen Unterschied zu „normal gesüßten“ Getränken feststellen.
Zurück zum Geschmack. Ich gebe zu: ich bin kein Fan von Kokos. Mit Batida de Coco kann man mich jagen. Ich war und bin deshalb auch etwas voreingenommen. ABER: ich fand den Drink trotzdem nicht schlecht. Es schmeckt nach Waldfrüchten, süß und fruchtig, gleichzeitig kommt der Kokos-Geschmack dazu. Mein Mann (kein Kokos-Hasser, aber auch kein Fan) fand den Kokos-Geschmack ebenfalls recht auffällig. Vielleicht sind wir aber auch die falschen Test-Personen. Jemand, der keine Schokolade mag, wird bei einer Schokoladentorte sicher auch keine Höhenflüge bekommen.

Es hat etwas von einem Fruchtbonbon oder einem süßen Sommercocktail, nur ohne Alkohol und quasi ohne Kalorien. Durch die Süße kann man die Limo auch mit Sprudel mischen und es schmeckt trotzdem noch intensiv genug. Wir persönlich haben es beide als Schorle bevorzugt. Eiskalt sollte Mister Free auf jeden Fall serviert werden.

Ich könnte mir vorstellen, dass viele Leute, die auf süße Kokos-Cocktails stehen, dieses Getränk lieben werden. Man kann Mister Free sicher auch perfekt zum Mischen von Cocktails nehmen!

Wo gibt’s „Mister Free“?
Mister Free produziert in Frankfurt und ist seit Mitte Februar im Rhein-Main-Gebiet sowie in Heidelberg und Mannheim in der Gastronomie zu bekommen. Derzeit gibt es Mister Free auch in einem Edeka-Markt in Wiesbaden. Im Fokus ist allerdings zunächst die Gastronomie, und da der Sommer im Anmarsch ist, kann man vielleicht schon bald in Beach-Bars auf Stevia-Entdeckungsreise gehen. Auf der Mister Free Facebook-Seite oder bei Twitter gibt es eine Liste bzw. Infos über alle Läden, in denen Mister Free erhältlich ist.

Fazit
Natur pur (wenn man vom Kokos- und Waldbeer-Aroma absieht), tolles Design und ein angenehmer Geschmack.
Ich würde mich riesig freuen, wenn noch eine weitere Geschmacksrichtung (diesmal ohne Kokos?) auf den Markt käme!

6 Comments

  1. „Kokos- und Waldbeeraroma“ – naja, das hört sich nicht so natürlich an.

    „Als natürliches Aroma wird in der Europäischen Union ein Aromastoff oder ein Gemisch von Aromastoffen bezeichnet, welche mittels physikalischer, enzymatischer oder mikrobiologischer Verfahren aus Ausgangsstoffen pflanzlicher oder tierischer Herkunft gewonnen werden und mit in der Natur vorkommenden Aromastoffen chemisch identisch sind
    Doch im engeren Sinn natürliche Aromen – die also mit rein physikalischen Verfahren aus den betreffenden Nahrungsmitteln oder Gewürzen gewonnen und nicht chemisch modifiziert werden, z. B. Erdbeeraroma aus Erdbeeren oder Vanillearoma aus Vanilleschoten – sind teuer und nur in begrenztem Umfang verfügbar. Daher werden die als „natürlich“ ausgewiesenen Aromen zumeist biotechnologisch aus anderen Ausgangsstoffen erzeugt, d. h. unter Verwendung von Bakterien, Pilzen oder Enzymen. So können etwa aus Schimmelpilz-Kulturen Aromen hergestellt werden, die nach Pfirsich, Kokos oder Nuss schmecken, und natürliches Aroma mit Himbeergeschmack wird zumeist aus Zedernholzöl gewonnen.[3] Vanillin kann als natürliches Aroma deklariert werden, wenn es gentechnisch erzeugt wurde, während es bei der üblichen Erzeugung aus Abfällen der Zellstoff-Gewinnung (Sulfitablauge) oder aus Erdöl als naturidentisch einzustufen ist.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Nat%C3%BCrliches_Aroma

    letztlich wirds doch im labor zusammengemixt, und wenn sogar erdöl „natürlich“ ist, dann ist die bezeichnung nicht viel wert.

    „natürlich“ heißt eben nicht „naturbelassen“ – ich finde das ist verarsche.

  2. Stimmt. Diesen kleinen, aber entscheidenden Unterschied haben wir übersehen. Danke für den Hinweis. Wir werden in Zukunft genauer darauf achten welche Art von Aromen sich in den Lebensmitteln befinden. Vielleicht sollten wir auch einfach mal einen Artikel darüber schreiben was sich hinter den einzelnen Formulierungen tatsächlich verbirgt.

  3. Guten Morgen Mausflaus,

    zu Deinem Kommentar möchte ich gerne Stellung nehmen. Du hast sicherlich Recht, daß es insbesondere im Lebensmittelrecht in der BRD / EU Sachverhalte gibt, die mit normalem Menschenverstand nicht mehr zu durchblicken sind.
    Bei Mister Free ist es so, daß das Kokosaroma sogar biologischen Ursprungs ist, dessen biologische Herkunft durch Biozertifikate belegt ist. Der Witz an der Geschicht ist, daß wir die Bio-Herkunft nicht ausloben dürfen.

    Viele Grüße,

    Chris Landmann

    1. hallo!
      toll dass du dich dazu äußerst. ob bio oder nicht, es bleibt „aroma“, was aus sägespänen, erdöl o.ä. gewonnen wird. schön wenn es bio-bäume waren, aber das ändert nichts daran, dass es bloß ein aroma ist, was ich persönlich NICHT als natürlich bezeichnen würde, und auch niemand anders.
      oder kommt das kokosaroma direkt aus kokosnüssen? das wäre dann was anders.

      1. Guten Morgen Mausflaus,

        ich rufe am Montag beim Hersteller der Aromen an und frage nach dem Gewinnungsprozess. Anschließend gebe ich Dir unmittelbar Bescheid.

        Schönes Wochenende,

        Chris

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