Fritz Kola Stevia

Unter dem Motto: „Die fetten Jahre sind vorbei“ präsentiert Fritz diese neue Cola. Ohne zu wissen, was dahinter steckt, war ich von dieser neuen Cola von Anfang an begeistert. Nicht ganz so süß wie das Original von Fritz und ohne diesen fiesen Nachgeschmack, den man von anderen Colas kennt.

Das besondere an dieser Brause ist aber die Art, wie sie gesüßt ist. Es wird nicht ausschließlich Zucker oder ein künstlicher Süßstoff verwendet, sondern „Stevia“.

Fritz Kola Stevia

Was ist Stevia?

Stevia ist keine neue Erfindung. Es handelt sich um eine Pflanze, deren Blätter eine stark süßende Wirkung haben. Sie wächst im brasilianisch-paraguayanischen Grenzgebiet und wird von den Ureinwohnern schon lange zum Süßen verwendet. Der Schweizer Botaniker Moises Giacomo Bertoni gab dieser Pflanze 1887 den Namen Stevia. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Ein pflanzlicher Süßstoff, der quasi kalorienfrei ist und vom Geschmack her von Zucker kaum unterschieden werden kann.

In den letzten Jahrzehnten war Stevia umstritten, da eine Studie krebserregende Wirkung nachwies. Diese Studie allerdings arbeitete mit unrealistisch hohen Mengen und wurde von der „Konkurrenz“ finanziert. Neue Untersuchungen konnten den Süßstoff als unbedenklich einstufen. Seit 2011 darf Stevia als Lebensmittel verkauft und zugesetzt werden.

Da von der WHA und FAO ein Maximalwert festgesetzt wurde, der Lebensmitteln zugeführt werden darf, ist die zweite Zutat der neuen Fritz Kola nach Wasser immer noch Zucker, doch nur halb soviel wie in der klassischen Variante. So hat eine Stevia Kola nur 20 kcal auf 100 ml im vergleich zu  den 42 kcal des Originals.

Von uns jedenfalls Daumen hoch, da man mit besserem Gewissen und ohne fiesen Nachgeschmack eine Cola genießen kann, deren Süßstoff sogar noch pflanzlich ist.

 

Gefunden im Veganz Berlin

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