Bio-Produkte und Gemüse per Bestellung: Märkische Kiste und Gemüse-Tüte

Ich möchte unbedingt die Lanze brechen für das Bio-Gemüse auf Bestellung: eine großartige Sache!
Hier sollen zwei Anbieter vorgestellt werden, die wir beide ausprobiert haben: einmal in Köln und einmal im Berlin. Sicher gibt es in jeder Region Deutschlands ein paar gute Anbieter. Einfach mal googeln oder im Bioladen fragen.

Gemüse-Tüte Köln
Angefangen haben wir mit dem Gemüse auf Bestellung, als wir noch in Köln gewohnt haben. Dort haben wir die Gemüse-Tüte genutzt, die uns immer wieder neue Gemüsesorten nahe gebracht hat.
Das Prinzip der Gemüse-Tüte ist folgendes: man bestellt und bezahlt die Tüte bis zu einem bestimmten Tag im angebundenen Bioladen, die Tüte wird an einem festen Tag (Mittwoch bis Freitag) in den Bioladen geliefert und man holt sie dort ab. Ich hatte einen Laden in der Nähe (Köln-Südstadt, Bioladen in der Merowinger Straße), deshalb war das kein Problem. Auf der Website gibt es eine Liste von allen angebunden Bioläden, die sich im Raum Köln, Bonn, Brühl, Düsseldorf und Bergisch Gladbach befinden. Wenn man es an dem Tag nicht schafft, die Tüte abzuholen, wird sie meines Wissens normalerweise gekühlt. Es gibt Tüten in verschiedenen Größen, Obst und Gemüse gemischt, mit oder ohne Salat, nur Obst oder nur Gemüse, also auch für Singles eine gute Alternative!
Das Tolle: es ist jedes Mal eine Überraschung, denn man weiß nie, was man kriegt. Ich fand das immer total spannend, denn es hat was von Geschenke-Auspacken. Ich war dann richtig happy, wenn mal eine frische Ananas drin war oder ein Gemüse, das ich noch nicht kannte. Auf diese Weise erhält man je nach Jahreszeit Fenchel, Schwarzwurzeln, Topinambur, frischen Curcuma, Pastinaken, Steckrübe, Rote Beete, Mangold, Postelein-Salat etc. Man bekommt immer eine Liste mit Rezepten (fast alle vegetarisch und sehr einfach), die zu den gelieferten Gemüsen passen, also kann man gleich mit Kochen loslegen. Ich habe einige der Rezepte ausprobiert und war fast immer restlos begeistert!
Bevor ich die Kiste bestellt habe, habe ich immer meine 5-8 Standardgemüse und Salate gekauft, Tomaten, Paprika, Zucchini, Gurke, Salat, Auberginen, Karotten, und das war es dann auch schon inetwa.
Seit mein Mann und ich das Abo probiert haben, wurde auch der Speiseplan ein komplett anderer: plötzlich hat man ganz viel Neues ausprobiert, da man anfangs gar nicht wusste, was man mit dem Gemüse anfangen soll. Auf einmal gab es Schwarzwurzeln mit Zitronensoße, Lauch- oder Sauerkaut-Quiche, Topinambur-Chips und überbackenen Fenchel. Ich hätte nie gedacht, dass ich mein Leben lang auf so viele leckere Dinge verzichtet habe! Ich kann es wirklich jedem nur empfehlen!!! Volle 5 Punkte!

Märkische Kiste Berlin
Kaum nach Berlin gezogen, mussten wir natürlich eine Alternative zur Gemüse-Tüte finden. Und die hieß in unserem Falle Märkische Kiste. Ähnliches Prinzip, aber andere Umsetzung.
Man meldet sich an, bestellt das Gemüse online, zahlt per Bankeinzug oder Überweisung und bekommt das Gemüse nach Hause geliefert (für 1,90 Euro Lieferkosten). Ist man nicht da, kann man vereinbaren, dass das Gemüse vor die Wohnungstür o.ä. gestellt wird. Ich wohne im Hinterhaus, und es funktioniert wunderbar. Der Gemüse-Liefrant klingelt dann woanders und stellt es bei mir vor die Tür. Bei uns (Friedrichshain) kommt er immer Freitags, bestellen muss man dann spätestens bis Donnerstag 10 Uhr. Recht faire Fristen, finde ich!
Das Bestellprinzip ist einfach und das Angebot sehr vielfältig. Es gibt nicht nur bunt gemischte Abo-Kisten (entgegen dem Namen kann man diese aber jede Woche neu bestellen, es ist also kein festes Abo), sondern auch Obst und Gemüse, das man dazu bestellen kann oder auch rausnehmen kann, wenn man es gar nicht mag. Selbst wenn man schon einmal bestellt hat, kann man die Bestellung bis zum Fristende noch einmal ändern, das ist besonders gut für vergessliche Menschlein (hüstel).
Neben Ost und Gemüse gibt es sämtliche Angebote aus dem Bio-Sortiment, Joghurts, Bioland- oder Demeter-Wurst, Fleisch, Käse, Sojaprodukte, Tofu, Tee, Kaffee, Getränke, Brot, Eier. Eigentlich alles, was man im Bioladen so kaufen kann. Seit Neuestem gibt es auch ein Spezialsortiment laktosefrei und glutenfrei (aber noch recht klein).
Gerade wenn man kein Auto hat und eine Großbestellung ansteht, ist es super, da man die Schlepperei erspart. Ich bestelle dort auch meistens Eier, Käse, Tofu oder mal eine Bio-Salami. Sehr gute Qualität!!
Überall steht dran, ob es Bioland, Naturland oder demeter-Ware ist und ob es sich um Regionalware handelt. Beliefert wird die Märkische Kiste von Bauern aus der Mark Brandenburg, die meisten Produkte sind also regional.
Rezepte kommen auch online, aber es sind leider nicht so viele wie es in Köln der Fall war.
Bei der Lieferung gab es zwar schon einmal ein Problemchen, dass etwas fehlte o.ä.(in einem Jahr kam das sehr selten vor, etwa 3-4 Mal), aber die reagieren immer sehr nett und man bekommt auch mal ein tolles Entschädigungs-Geschenk, wenn etwas schief gelaufen ist. Ist ja außerdem nur menschlich und nicht so schlimm.
Ich bin mit der Qualität und dem Service bisher immer absolut zufrieden gewesen! Auch hier ein Fünfer!

Meine Wertung:

Bruno Fischer Würzl (Brühe) laktosefrei, vegan und hefefrei

Es gibt sie doch, eine hefefreie und gleichzeitig laktosefreie Instant-Brühe! Ehrlich, ich habe schon zahlreiche Bio-Läden durchstöbert auf der Suche danach. Laktosefreie Brühe bzw. klare Suppe findet sich häufig, aber die enthält immer Hefeextrakt.
Wer es nicht wusste: Hefeextrakt ist zwar nicht gleichbedeutend mit Geschmacksverstärkern, hat aber eine ähnliche Wirkung. Da es nicht chemisch hergestellt wird, gilt es nicht als Geschmacksverstärker, enthält aber Stoffe, die mit Glutamat identisch sind. Das will ich aber nicht. Wollt ihr das?
Also: die Suche hat ein Ende, daran habe ich fast nicht mehr geglaubt.
Probiert habe ich die Brühe noch nicht, ich wollte euch aber diese grandiosen News nicht vorenthalten.


Gefunden bei Alnatura

Bio/Neuland-Restaurant „Frittiersalon“ in Berlin-Friedrichshain

Ich liebe diesen Laden!

Der Frittiersalon liegt im Herzen von Berlin-Friedrichshain. Obwohl es eher eine kleine Bude mit ein paar Tischen ist, ist hier die Atmosphäre ganz nett. Besonders im Sommer kann man super an der Bierbank draußen sitzen und beim Essen die Passanten beobachten. Allerdings ist hier Platz Mangelware, denn der Laden ist meistens gut voll! Deshalb kann es je nach Uhrzeit auch mal dauern. Man wird dann laut ausgerufen, was oft lustig sein kann, wenn die ganze Meute draußen sitzt/steht und nicht hört wie 10 Mal bis zur Heiserkeit „Diiiieter“ gebrüllt wird.

Aber es soll ja erst einmal ums Essen gehen. Ich war schön öfters da und die Qualität war immer gut! Ich habe verschiedene Burger (Holzfäller, Bacon, Texas) probiert und LIEBE sie, saftig, reichhaltig, megalecker. Auch über die Soßen kann ich nur Gutes sagen.
Es gibt ein paar vegetarische Burger oder auch eine Veggie-Curywurst.
Der Rest besteht aus Neuland-Rindfleisch, das für besonders artgerechte und umweltschonende Haltung steht.

Alle Soßen und die Pommes sind selbst gemacht. Laut Homepage werden keine Geschmacksverstärker oder künstliche Aromen verwendet.
Ich persönlich (und auch einige Freunde) finden die Kartoffelecken nicht so gut. Ich habe den Eindruck, dass die oft nicht ganz gar sind….aber die Pommes sind 1a.

Laktosefrei sind die Sachen aber explizit nicht. Ich habe aber einmal wegen des Brots und der Frikadelle nachgefragt und mir wurde gesagt, dass außer dem Käse nichts Vergleichbares drin sei. Ich befürchte aber, dass in den Burger-Brötchen durchaus Milch enthalten sein könnte. Ich habe trotz der Info vorsichtshalber immer eine Lactase-Tabelette genommen, also werde ich es wohl nie ganz sicher wissen.
Auch die selbstgemachten Limos waren bisher immer sehr gut.
Die Leute hinter dem Tresen sind außerdem immer richtig nett.

Was soll ich sagen: ich liebe den Laden! Bei Burger-Schmacht die beste Adresse!

Meine Wertung:

Demo ‚Wir haben es satt. Bauernhöfe statt Agrarindustrie‘ am 21.01.12 in Berlin

Hipsterfood wird politisch. Ist auch bitter nötig angesichts einer guten Sache!
Diesen Samstag, am 21.01.2012, startet die Demo um 11.30 Uhr am Washington-Platz des Berliner Hauptbahnhofs und geht bis zum Reichstagsgebäude, wo um 12.15 Uhr eine Kundgebung statt findet. Um 14 Uhr gibts auch noch musikalisch was auf die Ohren.
Die Demo setzt sich ein für eine bäuerlich-nachhaltige Landwirtschaft und vor allem für Respekt vor den Tieren!
Kommt alle zahlreich und zeigt, dass auch Ihr euch Gedanken um Umwelt und Natur macht.

Mehr Infos findet Ihr auf http://www.wir-haben-es-satt.de/

Laktosefreies Bio Eis (Schokolade und Vanille) von Gildo Rachelli

Endlich mal ein laktosefreies Eis!!! Und auch noch in Bio-Qualität!
Eis war und ist eines der Dinge, die ich am meisten vermisse. In Großstädten wie Berlin gibt es zwar einige Eisdielen, die Eis mit Sojamilch anbieten, aber die hat man auch nicht immer direkt um die Ecke. Das erste laktosefreie Eis, das ich kennengelernt habe, ist das Vanille-Eis von MinusL. Nur leider habe ich es damals gegessen, ohne an eine Bewertung zu denken. Kurz darauf wurde es schon aus dem Edeka-Sortiment genommen. Nun bin ich über dieses grandiose Eis gestolpert und gleich im Doppelpack: Schokolade und Vanille wird angeboten. Juchu, juchu, juchu!! Beim Schokoladeneis hätten Schokoladenstückchen dem Eis noch die Krone aufgesetzt, aber das ist wohl wirklich eine subjektive Vorliebe. Trotz mangelnder Schokostücke sehr lecker und schön cremig. Das Vanille-Eis war genauso gut. Die volle Punktzahl kann ich trotzdem nicht vergeben, da ich weiß, was es noch für tolles Eis gibt (nicht laktosefrei). Wenn jemand ein Chocolate Chips in laktosefreier Version kreiert (oder Walnuss!!) bin ich gerne bereit, 5 Punkte zu vergeben.

Gefunden bei Viv Biofrischemarkt

Meine Wertung:

Afrikanisches Restaurant „Massai“ in Berlin-Prenzlauer Berg

Nein, es ist nicht per se ein vegetarisches Restaurant und auch nicht laktosefrei.
ABER es ist so unglaublich toll, dass ich es einfach vorstellen muss, denn es gibt mehrere geniale vegetarische Gerichte auf der Karte, die traumhaft sind. Ich war schon mehrere Male dort (und habe dort auch immer nur vegetarisch gegessen) und bin immer wieder begeistert. Auf meine Nachfrage hin, ob Milchprodukte enthalten sind, wurde immer in der Küche nachgefragt und verneint. Angesichts der Gerichte kann ich mir auch kaum vorstellen, dass sich Milch in die Hauptgerichte verirrt. Außerdem sind in Nordafrika 60-80 Prozent der Menschen laktoseintolerant, in Südafrika sogar 80-100 Prozent, was für eine milchfreie Küche spricht.

Es gibt ein tolles Veggie-Menü mit Kochbananen, einem irrsinnig leckeren Spinat (dafür würde ich fast morden!), Reis oder Fufu (ein Maniok-Brei in fester Form, sehr gut!), Gemüse, Mangosoße etc. Wer das Menü (inkl. Suppe) nicht möchte, kann auch andere vegetarische Gerichte nehmen, die aus ähnlichen Köstlichkeiten bestehen. Die Vorspeise vegetarische Teigtaschen kann ich auch nur empfehlen.
Bis auf die Teigtaschen müssten meines Erachtens auch die vegetarischen Gerichte komplette vegan sein. Ich bin nicht ganz sicher, vielleicht müsste man das bei Interesse noch einmal erfragen.
Die Getränke sind recht teuer, aber die Cocktails sind preislich ok und gut.

Die Atmosphäre ist wunderschön! Insbesondere der vordere Teil ist wahnsinnig gemütlich, alles ist in indirektem Licht gehalten, mit afrikanischen Möbeln eingerichtet und mit schönen Details versehen, kleine Öllampen stehen auf dem Tisch. Wunderschön für das erste Date oder den Jahrestag, eines meiner absoluten Lieblingsrestaurants in Berlin.

Link zum Massai

Meine Wertung:

Natural Energy, laktosefreier Erdbeere-Cranberry Riegel von PowerBar

Das ist ein richtiger Power-Riegel. Alles drin, was satt macht und gesund ist, von Haferflocken bis Cranberries. Etwas klebrig vielleicht, aber das sind die meisten Müsliriegel. Insofern also nicht unbedingt ausschlaggebend für einen Punktabzug. Geschmacklich ist der Riegel auch sehr lecker und eine absolut tolle Alternative zu den anderen Müsliriegeln, die wir nicht essen können. Einige der wenigen PowerBar-Riegel ohne Laktose. Es müsste noch 1-2 andere Sorten geben (mit Kakao), dieser hier war aber der beste, da er durch die Cranberries leicht fruchtg wird.

 

 

Gefunden bei dm

Meine Wertung:

Gemüselasagne – fettarm und gesund

Als erstes sei gesagt: ein festes Rezept mit verbindlichen Gramm-Angaben gibts hier nicht. Denn wir verändern die Lasagne immer wieder, je nachdem, was sich im Kühlschrank befindet. Seid kreativ und traut euch, etwas auszuprobieren. Hier sollen nur Richtwerte der Mengen und Gemüsesorten angegeben werden.

Wenn man Gemüsesoße kocht, lohnt es sich, einen großen Topf vorzubereiten, also eine größere Menge als unten angegeben. Die nicht verwendete Soße kann man super einfrieren und für die nächste Lasagne verwenden oder zu Reis, Nudeln oder Kartoffeln essen. Wenn man genug Geschirr und Platz in der Gefriertruhe hat, kann man auch 2 Lasagneformen bestücken und die zweite Lasagneform mit vorbereiteter Lasagne komplett einfrieren (wenn die Form das verträgt).

Lasagne für etwa 4 Personen:

Für die Bechamelsoße:
ca. 10-20g laktosefreie Butter
ca. 2-3 EL Mehl
ca. 200 ml Milch (laktosefrei, Fettgehalt egal)
Muskatnuss gerieben, Pfeffer, Salz

Für die Gemüsesoße:
Gemüse nach Geschmack, gut passen z.B.
1-2 Zwiebeln oder 4 Frühlingszwiebeln
1-2 Knoblauchzehen
1 Aubergine
2-3 Karotten
1 Zucchini
1/2 Brokkoli
1 Paprika
3-5 Pilze (z.B. frische Champignons, keine Dosenpilze!)
1/2 Stange Lauch
500g frischer Spinat oder Mangold (am besten frisch, TK geht aber auch, dann aber nur ein paar Flocken)
1-2 Dosen Tomaten (in der Soße viel aromatischer als frische!)
1-2 EL Tomatenmark

nach Bedarf ca. 250g Bio-Hackfleisch (Rindfleisch weil fettarmer) oder Tofu-Hack (ist aber auch nur als reine Gemüselasagne extrem lecker)
ggf. ca. 100g Schafskäse (laktosefreier Feta)
Rotwein
Pfeffer, Salz, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Majoran (am besten alles frisch, aber zur Not auch getrocknete Gewürze), etwas Zucker, etwas Chili oder Sambal Olek
etwas Öl (zum Anbraten z.B. Sonnenblumenöl)

außerdem: Parmesan am Stück (etwa 100g)
Lasagneplatten (ohne Vorkochen)

Los geht’s!
Gemüsesoße
Je nach Menge einen großen Topf nehmen oder beim Anbraten mit einer weiteren Pfanne arbeiten, um Platzprobleme zu vermeiden.
Zwiebeln und Knoblauch fein hacken, das restliche Gemüse waschen, nach Bedarf schälen und in kleine Stücke bzw. Ringe schneiden (z.B. Lauch, Frühlingszwiebeln).
Zwiebeln und Knoblauch mit etwas Öl anschwitzen. Nicht zu dunkel werden lassen, deshalb Hitze nach kurzer Zeit etwas zurücknehmen. Wenn die Zwiebeln und der Knoblauch glasig sind, diese an den Topf-/Pfannenrand schieben, damit sie nicht schwarz werden (oder kurz aus der Pfanne nehmen).

Bei der Fleischversion: Hackfleisch in den Topf geben und scharf anbraten. Wenn es langsam Farbe annimmt, mit etwas Pfeffer, Salz, Thymian, Majoran und Rosmarin würzen. Je nach Größe des Topfes ggf. herausnehmen, um Platz zu schaffen.

Aubergine anbraten (sonst wird sie etwas knatschig), bei Bedarf noch etwas mehr Öl zugeben, bis sie schön braun wird. Tomatenmark zugeben und bei starker Hitze kräftig mit anschwitzen (das sorgt dafür, dass es nicht bitter wird), Zwiebeln (und Fleisch) wieder mit dazugeben, und wenn das Tomatenmark kurz angeröstet wurde, mit Rotwein (ca. 200-300 ml) ablöschen. Kurz aufkochen lassen.
Danach nach der Garzeit des Gemüses das Gemüse nach und nach zufügen. Erst Karotten, dann Zucchini und Brokkoli, Pilze, Paprika, Lauch oder auch die zerkleinerten Stiele des Mangold (noch nicht die Blätter, da sie eine sehr kurze Garzeit haben!). Dosentomaten zugeben, würzen und alles erst einmal etwa 20 Minuten auf niedriger Hitze köcheln lassen. Wenn das Gemüse gar ist, Mangold-oder Spinatblätter zufügen. Mit Rosmarin, Thymian, Majoran, Basilikum, Pfeffer, Salz abschmecken, etwas Chili oder Sambal Olek bis zur gewünschten Schärfe hinzugeben, bei Bedarf auch etwas Paprika edelsüß. Ich gebe immer noch etwas Zucker hinzu. Zur Seite stellen.

Bechamelsoße:
In einem kleinen Topf Butter erhitzen. Wenn sie weich ist, das Mehl dazu geben und sofort mit einem Schneebesen permanent rühren. Einen Schuss Milch zugeben und weiter rühren. Am Anfang ist die Masse recht klumpig und klebrig. Nach und nach immer kleine Mengen Milch zugeben und weiter rühren, bis die Bechamelsoße schön sämig ist. Mit etwas Muskatnuss (Achtung! Nicht zu viel!), Pfeffer und Salz abschmecken. Zur Seite stellen.

Ofen vorheizen (Umluft etwa 180 Grad)

Lasagneform etwas mit Butter einfetten. Eine Schicht Gemüsesoße einfüllen, nach Bedarf mit etwas zerbröselten Schafskäse bestreuen. Ein paar Löffel Bechamelsoße darüber geben. Eine Schicht Lasagneplatten darüber geben. Wiederholen. Auf diese Weise die Lasagne schichten. Auf die letzte Schicht noch ein paar Löffel Bechamelsoße geben und mit geriebenen Parmesan bestreuen. Mit Alufolie abdecken und etwa 20-30 Minuten in den Ofen geben (man kann zwischendurch mal mit einem spitzen Messer einstechen und schauen, ob die Nudeln weich sind). Wenn die Garzeit erreicht ist, Alufolie wegnehmen und die Lasage für etwa weitere 5 Minuten auf oberster Schiene im Ofen direkt unter den Grill einschieben, sodass die oberste Platte und der Käse schön knusprig wird. Dazu passt ein grüner Salat.

Guten Appetit!

Vegetarisch-veganer Online-Shop

O-la-la, heute bin ich über einen tollen Shop gestolpert. Er nennt sich alles-vegetarisch.de, aber eigentlich ist das schwer untertrieben, denn es ist alles 100% pflanzlich/vegan und somit auch laktosefrei!!

Also das reinste Shopping-Paradies für Laktose-Intolerante, Veganer und Vegetarier!
Die Auswahl ist riesig, von Fertigprodukten, Aufstrich, Pudding, Teigwaren, Grillgut, Sahne, Müsli über Tierfutter bis hin zu Käse und diversen Sparsets ist alles dabei. Die Produkte gibt es von zahlreichen Herstellern, mit dabei auch vieles in Bioqualität. Wirklich ein überraschend großes Angebot!
Das Unternehmen gibt es bereits seit 2001, und es hat sich wirklich an alle Shopping-Neuheiten angepasst, denn sogar Punktesammeln kann man mit den Waren.
Die Versandkosten betragen bis zu einem Bestellwert von 49 Euro recht faire 4,90 Euro, Bestellungen über 49 Euro sind innerhalb von Deutschland versandkostenfrei.
Dieser Shop ist definitiv eine Überlegung wert!