Afrikanisches Restaurant Savanna Berlin – viele vegetarische und laktosefreie Gerichte

Wir haben uns ja schon längst als Vielfraße geoutet. Wie gut, dass es genügend Restaurants in Berlin gibt;-)

Nachdem wir bereits in den höchsten Tönen vom afrikanischen Restaurant Massai geschwärmt haben, wollten wir nun die eritreisch-äthiopische und moderne afrikanische Küche im Savanna (Prenzlauer Berg) probieren. Ich habe bei der Bestellung Bescheid gegeben, dass ich eine Laktose-Intoleranz habe und entweder wurde in der Folge Milch weggelassen oder sie wird dort generell nicht verwendet. Ich weiß leider nicht, welche Variante die richtige ist, aber letztendlich ist es fast egal, wenn man auf unkomplizierte Weise laktosefrei essen kann, ohne verzichten zu müssen. Da weitestgehend mit Kokosmilch gearbeitet wird und ein Großteil der afrikanischen Bevölkerung laktoseintolerant ist, gehe ich einfach mal von letzterer Möglichkeit aus.

Genau wie das Massai sind hier Fleischsorten von afrikanischen Tieren vorherrschend, aber es gibt einige vegetarische Vorspeisen, Hauptgerichte oder eine Kombiplatte für zwei. Und genau diese gemischte vegetarische Platte für zwei (ca. 24 Euro) zeigt das Foto:

Mit dabei sind Okra-Schoten, Linsengemüse, Spinat in Ernuss-Soße, gegrilltes Gemüse, Reis, Fufu (ein Brei aus Maniok, Yams und Kochbananen), frittierte Gemüse-Teig-Taschen und Salat. Serviert wird das Ganze auf und mit dem typischen Sauerteigfladen, mit denen man das Essen dippen kann. Meines Erachtens müsste die Platte auch komplett vegan sein, sicher weiß ich es aber nicht.

Vegetarische Platte Savanna Berlin

Die Platte war sehr schön angerichtet, fast alles findet sich doppelt wieder, sodass man bequem zu zweit schlemmen kann. Wir fanden alle Gerichte sehr lecker und abwechlsungsreich. Die Linsen hatten einen schönen Biss, das Grillgemüse war knackig und schmackhaft, die Okraschoten und der Spinat ebenfalls gut. Die Fladen sind etwas sauer (aber das soll so sein), in Kombination mit dem Essen empfanden wir sie aber als erfrischend. Gebratene Kochbananen hätten sich auf der Veggie-Platte auch sehr gut gemacht, leider waren sie nicht dabei. Aber mehr hätte man sowieso kaum essen können.

Einen Punktabzug sehe ich allerdinsg in der Atmosphäre. Das Restaurant könnte gemütlicher sein und ist außerdem recht laut, da die Tische sehr nah beieinander stehen. Außerdem war es schade, dass die auf der Webseite angekündigte Kaffeezeremonie, die freitags und samstags statt finden soll, an uns vorüber ging. Wir waren um 19.30 Uhr da, aber einen typischen Kaffee haben wir weder gesehen noch getrunken. Schade!

Ansonsten waren die Bedienungen sehr freundlich und das Essen auf jeden Fall einen Besuch wert! Nur Vorsicht: nach der reichlichen Platte für zwei nimmt man für etwa 3 Stunden eine Kugelform an.

Meine Wertung:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.